
Dr. Geza Lakos, Jahrgang 1945, studierte von 1964 – 1969 an der TU Budapest Architektur mit abschließendem Diplom. Nach 5-jähriger Tätigkeit als Architekt Studium der Zahnmedizin an der LMU München mit anschliessender Promotion. Zwischen 1983 - 1996 in eigener Kassenpraxis und seit 1997 in eigener Privatpraxis tätig. Erfahrungen in der Implantologie seit 1986 mit Blatt,- Schrauben, Disk,- und Zirkonimplantaten. 1990 Entwicklung des Osteometers "Münchner Modell", seit 1991 Active Member in ICOI/ DGZI, BDIZ. Zahlreiche Patentanmeldungen in der Oralchirurgie. Seit 1992 Mitglied der GZM. Tätigkeitsschwerpunkte ganzheitsmedizinisch ausgerichtet: Bioresonanztherapie, Materialaustestung, metallfreie Versorgung, Kiefergelenktherapie mit der DROS®-Schiene, Anwendung von TMAZ (tribomechanisch aktivierter Zeolith) in der Prophylaxe und Oralchirurgie.
Dr. Lakos führt individuelle Zahnimplantat-Beratungen durch.
Für die Praxis Dr. Lakos wird die DROS®-Schiene vom Lizenzlabor König & Weiß Dentaltechnik in München gefertigt.
Von Herrn Dipl.-Ing. Dr. med. dent. Geza Lakos
Die Dentalreflex-Methode wurde von Herrn Detlef Arms in seiner Praxis in Iserlohn entwickelt und ermöglicht die genaue Lokalisierung beherdeter Stellen im Mundraum des Patienten. Sie basiert auf genauen Kenntnissen der Zusammenhänge zwischen Zehen und Zähnen, bzw. Kieferbereichen. Dieses Wissen ist so detailliert, dass nicht nur bekannt ist, mit welcher Zehe welcher Zahn in Verbindung steht, sondern sich sogar bestimmen lässt, welcher Bereich um die Zahnwurzel herum beherdet ist. Selbst pathologisch veränderte Zahnfleischtaschen können millimetergenau lokalisiert werden.
Zunächst wird von dem Patienten eine Panoramaufnahme (möglichst digital) angefertigt. Hier vermutet bzw. sieht schon der Zahnarzt und auch Herr Arms die beherdeten Stellen. Es sind selten bestimmte Wurzeln, vielmehr der zwischen den Wurzeln befindliche Kieferknochen. Die Erfahrung hat uns gelehrt, daß die Leerstrecken, insbesondere die der früher entfernten Weisheitszähne, besonders betroffen sind. Das nichtschulmedizinische Lesen einer Panoramaaufnahme ist also dringend erforderlich.

Orthopantomogramm-Panorama-Röntgenbild des ganzen Kiefers
Nach dem Herdverdacht am OPG wie im oben stehenden Bild zu sehen, wird mit der Dentalreflex-Methode die fragliche Stelle überprüft, d.h. es wird auf die korrelierende Stelle an der Zehe mit einer bestimmten Technik Druck ausgeübt. Ist die Stelle herdfrei, empfindet der Patient keinen Schmerz. Ist jedoch der Kieferbereich beherdet, reagiert der Patient augenblicklich, je nach Beherdungsgrad, mit sehr differenzierter Lautstärke.

Herr Arms bei der Behandlung
Die diagnostizierten Herdbereiche werden jetzt mit Lokalanästhetikum betäubt. Nach wenigen Minuten bohrt der Zahnarzt, navigiert durch Herrn Arms, mit einem Spezialbohrer durch die Schleimhaut durch.

DentalReflex-Bohrer
Während der ganzen Zeit steht Herr Arms mit dem Patienten und der Panoramaufnahme in Blickkontakt. Es entsteht eine kleine ca. 1,5 mm große Schleimhautläsion, wie auf dem nachfolgenden Bild, das ca. 3 Minuten nach dem Eingriff entstand, gut zu erkennen ist. Wobei deren Blutung in kürzester Zeit spontan aufhört. In der Regel sackt der Bohrer in die Herdregion hinein.

Schleimhautläsion ca. 3 Minuten nach minimalinvasivem Eingriff
Herr Arms überprüft den Stand der Herdentfernung, indem er auf den entsprechenden Punkt an der Zehe wiederholt Druck ausübt. Der vorher sehr schmerzgeplagte Patient gibt nur noch einen leisen Zischton von sich. Herr Arms gibt weitere genaue Anweisungen, in welchem Bereich der Knochen an dieser Stelle noch beherdet ist. Der Zahnarzt bohrt durch das vorher gesetzte Loch nach, bis das Knochenareal herdfrei ist, d.h. die Zehe ist jetzt druckunempfindlich. So können in einer Sitzung in einer Kieferhälfte (Oberkiefer oder Unterkiefer) mehrere beherdete Bereiche nebeneinander behandelt werden.
Im Vergleich zum "normalen" chirurgischen Eingriff wird der Herd punktgenau entfernt, d.h. es wird weder zu viel noch zu wenig ausgefräst; vollständig reproduzierbar. Die Dauer der Operation ist viel kürzer, der Kreislauf wird geschont, da viel weniger Anästhetikum benötigt wird. Eine antibiotische Abdeckung entfällt und in einer Sitzung können mehrere Herdbereiche eliminiert werden. Die Abheilphase ist wesentlich kürzer, eine Nachbehandlung bzw. Nahtentfernung entfällt.
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