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11. Juni 2012
Fachbeiträge

CMD und Implantate


Implantate und orale Dysfunktionen

Unter Taktilität versteht man die taktile Sinneswahrnehmung (Hautsinn) über mechanische, thermische und schmerzempfindliche Rezeptoren.

Beim natürlichen Zahn wird das taktile Empfinden über den Zahnhalteapparat vermittelt. Die Taktilität der einzelnen Zähne ist sehr unterschiedlich, am empfindlichsten sind die oberen mittleren Schneidezähne.

Devitale (tote) Zähne sind deutlich weniger empfindlich als ihre vitalen Nachbarzähne.

Auch einige Erkrankungen des ZNS, wie die Parkinson-Krankheit, können die Taktilität beeinträchtigen.

Implantate schränken die Taktilität ein

Bedingt durch die starre Verbindung zwischen Implantat und Knochen geht in hohem Maße die Empfindlichkeit gegenüber Berührung (Taktilität) verloren.

Diese Einschränkung bzw. der Verlust der Taktilität birgt die Gefahr unkontrollierten Zubeißens bei nicht harmonisierter Okklusion (orale Dysfunktion) mit ihren Folgen.

Orale Dysfunktionen und Folgen:

- Abnutzung der Zähne – Abrasionen
- Abfraktionen
- Zahnfrakturen
- Parodontaldefekte
- Kiefergelenkserkrankungen - CMD
- Zahnwanderungen
- Periimplantitis

Um diese negativen Folgen zu verhindern, ist das Erreichen einer okklusalen Stabilität bei Implantatversorgungen besonders wichtig:

Das Ziel sollte sein:

1. Gleichzeitiger und gleichmäßiger Kontakt des Zahnersatzes auf Implantaten (aller Zähne).
2. Axiale Belastung aller Zähne.
3. Front-Eckzahn-Führung mit sofortiger Disklusion aller Seitenzähne (Zahnersatz) bei Lateral- und Protrusionsbewegung.


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