DROS®-Schiene | CMD-Schiene

Die DROS®-Schiene ist eine diagnostische und therapeutische Oberkiefer-Aufbiss-Schiene. Sie wird individuell und hochwertig von einem zertifizierten zahntechnischen Labor hergestellt.

Im Gegensatz zu anderen Schienen (Tiefzieh-Schienen - Knirscher-Schienen) handelt es sich bei der DROS®-Schiene nicht um eine Schutzschiene, denn sie verfolgt ein therapeutisches Ziel. Schutzschienen sind nach kürzester Zeit meistens durchgebissen.

Definition und Wirkungsweise der DROS®-Schiene

Diagnostiche | Diagnostik

Relaxierende | Relaxationsphase wirkt primär auf die Entspannung myogener Strukturen des Kauorgans

Orientierende | Orientierungsphase ermöglicht die Neuorientierung der Mandibula (Unterkiefer)

Stabilisierende Aufbissschiene | Stabilisierungsphase mit dem therapeutischen Ziel einer stabilen Kondylenposition (SKP)

 

  • Wichtigste Konsequenz ist die Aufhebung der Zahnkontakte der Oberkiefer- und der Unterkieferzahnreihen. 
  • Somit die Unterbrechung des Kreislaufs von Propriozeption der Zähne zueinander, zentralem Nervensystem und Kaumuskulatur.
  • Die Autodestruktion der beteiligten Gewebe, v.a. der Zahnhartsubstanz wird unterbrochen.
  • Die DROS®-Schiene dient als Entspannung des Kauorgans / der Kaumuskulatur (DROS® I-Phase).
  • Entlastung der Kiefergelenkstrukturen.
  • Absenkung des Muskeltonus der Kaumuskulatur.
  • Auffindung der physiologischen Zentrik, die wiederum zu einer anhaltenden Entspannung der Kaumuskulatur führt.
  • Führt zu einem beiderseits in der Fossa artikularis zentrierten Kondylus artikularis, bei angestrebter stabiler Kondylus-/ Diskus-/ Fossa-Beziehung (SKP – stabile Kondylenposition).
  • Beschwerdefreiheit oft schon nach kurzer Zeit!
  • Nach Erreichen einer definierten Bisslage des Unterkiefers, kann eine dauerhafte restaurative Therapie der Zähne erfolgen.

DROS®-Schiene (nach Weiß)

DROS®-Schiene als diagnostische, ursächliche Aufbiss-Schiene

Die CranioMandibuläre Dysfunktion CMD als Ursache einer Vielzahl unterschiedlicher Krankheitssymptome (siehe Bild) wird leider zu selten erkannt.

Häufigste Ursache für eine CMD sind okklusale Interferenzen, die zu einer Dezentrierung der Kiefergelenke führen. Diese können mit der DROS®-Schiene diagnostiziert und behandelt werden. Dadurch können wir eine neue Bisslage ermitteln. Diese ist elementar wichtig, um eine funktionsorientierte Therapie durchführen zu können. Die DROS®-Schienentherapie ist ein anerkanntes Verfahren, um die unterschiedlichen Symptome der CMD erkennen und therapieren zu können.

Nächtliches Knirschen mit den Zähnen kann zu einer CMD "CranioMandibläre Dysfunktion" führen. Nicht selten fühlen sich Betroffene am Morgen wie gerädert; sie haben Schmerzen in der Kaumuskulatur, Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen und an ihren Zähnen sind deutliche Zeichen einer Abrasion zu sehen. Die DROS®-Schienen-Therapie kann hier Abhilfe schaffen.

Leiden auch Sie unter nächtlichem Zähneknirschen und Pressen, so beraten wir sie gerne.




DROS-Therapie

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