
Die Platzierung von Zahnimplantaten im Kieferknochen erfordert eine sorgfältige Planung. Neben den herkömmlichen zweidimensionalen Röntgenbildern bietet die moderne Zahnmedizin heute zusätzlich die Möglichkeit der computerunterstützten 3D-Planung und Diagnostik.
Für diesen Zweck wurden Bohrschablonen entwickelt, die individuell für jeden Patienten entworfen und in einem speziellen Prozess gefertigt werden; passend zum Knochen, Zahnfleisch und Restbezahnung. Die Schablone führt den Bohrer exakt und im richtigen Winkel zur korrekten Position und darüber hinaus wird die Operationszeit minimiert.

Zunächst werden für die Implantatplanung anhand dreidimensionaler Computerbilder Schichtröntgenaufnahmen erstellt. Dabei trägt der Patient eine spezielle Schablone mit Markierungen im Mund, die sich im Röntgenbild wiederfinden.
Die Röntgendaten werden dann in den Computer eingelesen. Es entsteht ein dreidimensionales Abbild der Zahn- und Kieferverhältnisse. Anhand dieses Bildes lässt sich der optimale Sitz des Implantats – die Position, der Winkel und die Tiefe – bestimmen. Darüber hinaus erhält der Arzt ausführliche Angaben über die Knochenstruktur und seine Qualität sowie zum Verlauf des Unterkiefernerves oder der Oberkiefer-Sinushöhlen.
Die Gefahr, dass Zahnwurzeln, Nachbarzähne, die Kieferhöhle oder Nerven bei der Implantation beschädigt werden, kann mit dieser Behandlungsmethode praktisch ausgeschlossen werden, da die Anatomie vollständig gekannt und sich die Planung an den vorhandenen Verhältnissen orientiert.
Weitere Informationen auf www.implant24.com.
Die gewonnenen Positionierungs-Daten können 1:1 auf die Mund-Schablone projiziert werden. In der Schablone werden dann exakt entsprechende Bohrhülsen eingearbeitet, die eine genaue, gewebeschonende Platzierung des Implantats, im richtigen Winkel und in der richtigen Tiefe, sicherstellen.
Die computerunterstützte Diagnostik ist eine innovative Mehrwertleistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen wird.
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1. Vorbereitung
Prothetisches Wax-Up, daraus Erstellen einer Planungsbohrschablone mit Referenzmarkierung; CT-Aufnahme mit getragener Planungsschablone.
2. 3D-Implantatplanung
Planen und diagnostizieren Sie in speziellen für die Implantologie optimierten Ansichten am Computer mit Original Implantatgeometrien; die Software hilft Ihnen bei der Bestimmung des Nervenkanals.
3. Herstellung exakter Bohrschablonen
Mit dem Positionierer X1med3D setzt der Zahntechniker Bohrhülsen exakt an die geplanten Positionen in die Schablone ein.
4. Setzen der Implantate
Vor dem Einsatz können Sie alle Positionen der Hülsen durch ein Qualitätskontrollsystem auf Genauigkeit überprüfen. Die Implantatbohrung erfolgt dann mit zuverlässiger mechanischer Führung.
Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Implantieren und CT wünschen, kontaktieren Sie uns jederzeit unverbindlich. Im persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne umfassend.