
Beim älteren Patienten können durch Zahnimplantate die Mundgesundheit und die Zahnfunktion und damit die allgemeine Gesundheit bis ins hohe Alter erhalten werden.
Grundsätzlich ist nicht die Altersgrenze, sondern der Restzahnbestand und die individuell vorhandene Kieferform, der Kieferkamm, die Knochenqualität sowie die Knochendichte für eine Implantation ausschlaggebend, um einen funktionell perfekten Zahnersatz herstellen zu können.
Die Zahl der über 65-Jährigen wird in den nächsten Jahren steigen, mit einem überproportionalen Anteil der 80-jährigen und noch älteren Menschen. Ihren Ansprüchen muss auch im Bereich der Zahnmedizin durch gute zahnmedizinische und zahntechnische Versorgung Rechnung getragen werden.
Auch in hohem Alter sollte eine hohe Lebensqualität durch Zahnimplantate mit entsprechendem Zahnersatz gewährleistet werden, sei es bei fehlenden Einzelzähnen, teilbezahntem Kiefer oder bei kompletter Zahnlosigkeit von Oberkiefer und Unterkiefer.
Gerade im höheren Alter sind Menschen mit einem "falschen Biss" durch schaukelnde oder schlecht sitzende Teil- oder Totalprothesen sowie Druckstellen beim Essen schwer beeinträchtigt. Diese Prothesen werden meist nicht mehr getragen oder mit Haftcremes notdürftig befestigt.
Die Folgen: Beißen und Essen stellen keinen Genuss mehr dar, sondern werden zum täglichen Problem; die häufige Umstellung auf "Flüssignahrung“ führt in kurzer Zeit zu Mangel- bzw. Fehlernährung mit oft bedrohlichem Gewichtsverlust.
Durch Zahnimplantate und festsitzenden Zahnersatz könnte wieder eine hohe Lebensqualität gerade auch im Alter erreicht werden.
Implantologie
Funktionsdiagnostik - CMD
für Zahnärzte und Labore