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Warum muss eine Zahnlücke geschlossen werden?

Möglicher Zahnverlust durch fehlende Zähne

Viele Patienten gehen wegen einer Zahnlücke nur dann zum Zahnarzt, wenn die Lücke aus ästhetischen Gründen, vor allem im sichtbaren Bereich, stört. Aber auch eine Lücke im nicht sichtbaren Bereich sollte so schnell wie möglich geschlossen werden. Denn dem jeweiligen Gegenzahn im Ober-bzw. Unterkiefer fehlt durch den fehlenden Zahn der Gegenspieler / Antagonist. Dadurch wird der Zahn "länger" und er „wächst“ sozusagen in den freigewordenen Raum hinein. Dies führt zu einer Lockerung und kann schließlich zum Ausfallen des Zahnes führen.

Funktionelle Beschwerden durch Zahnlücken

Auch die benachbarten Zähne können schräg in die Lücke „hineinwachsen“. Durch diese Verlagerung  entstehen zwischen den Zähnen größere Nischen, die die Entstehung von Zahnbelag und Parodontose begünstigen.  Vor allem aber kommt es langfristig durch diese Verlagerung zu einer Fehlstellung und -belastung der Zähne  („falscher Biss“).

Die Folge wiederum kann eine Fehlfunktion der Kiefergelenke sein, was sich auf umliegende Gewebe und die Muskulatur auswirkt. So kommt es oft im Laufe von Monaten bzw. Jahren zu ausgeprägten Schmerzen und Beschwerden einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) in Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenregion.

Schließen von Zahnlücken

Zahnlücken können durch eine Klammer-Modellguss-Prothese oder eine Metall- oder Zirkonbrücke geschlossen werden mit dem Nachteil, dass dabei gesunde Nachbarzähne beschliffen werden müssen. Außerdem können sich Knochen und Zahnfleisch zurückbilden. Darüber hinaus wird die Zahnpflege im Brückenbereich schwieriger und aufwändiger.

Die ideale Lösung ist der Ersatz durch ein Zahnimplantat, welches wie ein natürlicher Zahn im Knochen einwächst und ebenso belastbar ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nachbarzähne von der Implantation nicht betroffen sind.

Professionelle Implantation

Wir empfehlen, Zahnimplantate nur von einem zertifizierten Implantologen / Oralchirurgen oder MKG Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen setzen zu lassen, der auch modernste, computergestützte 3D-Verfahren anwendet. Außerdem sollten nur Materialien eines qualifizierten Implantatherstellers zum Einsatz kommen.




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