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Unterkiefer-Modelguss kann zu Knochenabbau und Zahnlockerung führen.

Implantat und verkürzte Zahnreihe

Teilbezahnter Patient | Freiendsituation

Normalerweise sind für die Anfertigung einer Brücke mindestens zwei Zähne notwendig. Dies werden beschliffen und mit künstlichen Zahnkronen versehen, die ein Brückenglied tragen.

Die Backenzähne sind häufig die ersten Zähne, die entfernt und ersetzt werden müssen. Wenn alle Backenzähne einer Kieferhälfte fehlen, spricht man von einer verkürzten Zahnreihe oder einer Freiendsituation. Hier fehlt der für eine Brücke notwendige hintere Pfeiler.

Mit den herkömmlichen Verfahren der zahnärztlichen Prothetik kann eine derartige Situation nur durch einen herausnehmbaren Zahnersatz, durch eine Teilprothese, versorgt werden. Dies ist besonders schwierig, wenn nur auf einer Seite Backenzähne fehlen. Diese Prothesen haben deshalb einen entsprechenden Bügel, der im Oberkiefer über den Gaumen und im Unterkiefer unter der Zunge verläuft. Der Halt wird durch Klammern oder komplizierte Elemente, Geschiebe, Druckknöpfe, Attachments, Teleskope, erreicht. Die Prothesen müssen täglich vom Patienten herausgenommen und sorgfältig gereinigt werden.

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Fallbeispiel:

Eine Patientin hatte die letzten Backenzähne im linken Unterkiefer verloren. Ihr Zahnarzt versorgte sie mit einem herausnehmbaren Zahnersatz. Die Patientin konnte sich nicht daran gewöhnen und hatte die Prothese nicht getragen, zumal die Zahnlücke selbst beim Lachen kaum sichtbar war; das Kauen ging auch ohne Prothese, da auf der anderen Seite noch Zähne vorhanden waren.

Innerhalb von zwei Jahren war der letzte obere Backenzahn heruntergewachsen, so dass er beim Zusammenbeißen im hinteren Abschnitt fast die Schleimhaut des Unterkiefers berührte.

Die CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) hatte sich mit Ihren bekannten Symptomen schon über viele Jahre bei diesem Patienten festgebissen! Die Kiefergelenke positionierten sich in eine unphysiologische Zentrik. Über Jahre klagte die Patientin von einseitigen Kopfschmerzen, Schmerzen am - im Ohr – wobei die Patientin keine Ohrenschmerzen laut HNO – Arzt hatte, sondern eine Kiefergelenksarthrose. Durch die abgesenkte Bißhöhe (Verlust der anatomisch – morphologischen Bißhöhe) entstand eine Dezentrierung der Kiefergelenke und somit eine Kompression in der Gelenkgrube. Bei einem solchen Krankheitsbild tritt auch der Tinnitus häufig auf.

Hilfe bei oben genannten CMD-Symptomen finden sie unter Patientenberatung.  

Diese Situation ist ausgesprochen schwierig zu versorgen, da der Platz zwischen dem unbezahnten Unterkiefer und der oberen Zahnreihe sehr begrenzt ist. Als Grundregel gilt, das fehlende Zähne möglichst bald zu ersetzen sind.

Mit Hilfe künstlicher Zahnwurzeln kann bei derartig verkürzten Zahnreihen im Unterkiefer eine Brücke angefertigt werden. Damit lassen sich das „Herunterwachsen“ oder „Heraufwachsen“ (Elongation) der Gegenzähne verhindern und die Kaufunktion mit einem festsitzenden Zahnersatz wiederherstellen.

Große Zahnlücke | Kleine Zahnlücke

Implantate für kleine und große Zahnlücken

Wenn ein oder zwei nebeneinander liegende Zähne fehlen und vor und hinter der Zahnlücke gesunde Zähne vorhanden sind, ist noch eine Brückenversorgung möglich.

Bei dem Verlust mehrere Zähen werden die Spannweiten für einen Brückenersatz zu groß.

Mit Hilfe von eingepflanzten künstlichen Pfeilern in eine solche Lücke, kann auch bei diesen Situationen die Voraussetzung für eine Brücke geschaffen werden. Auf das Beschleifen gesunder Zähne kann nach dem Einsetzen von Implantaten auch bei kleineren Lücken verzichtet werden.




DROS-Therapie

DROS-Therapie

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