Parodontologie: Was ist der Zahnhalteapparat?

Welche Bedeutung hat das Zahnbett für die Gesundheit?

Die Parodontologie ist ein Fachbereich der Zahnheilkunde und befasst sich mit dem Zahnhalteapparat. Dazu gehören alle Gewebe und Strukturen, die die Zähne im Ober- und Unterkiefer fest verankern: Zahnfleisch, Kollagenfasern, Wurzelhaut, Wurzelzement und das knöcherne Zahnfach im Kiefer. Man spricht beim Zahnhalteapparat auch vom Zahnbett, in das der Zahn fest eingelagert ist. Ist das Zahnbett ernsthaft erkrankt, droht Zahnverlust.

Parodontologie: Erkrankung des Zahnhalteapparates durch Parodontose.
Parodontologie: Erkrankung des Zahnhalteapparates durch Parodontose.
Bildquelle: ©GZFA

Die Spezialisten für den Zahnhalteapparat sind Zahnärzte und Zahnärztinnen in der Parodontologie-Praxis, die sich mit Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen des Zahnbetts, besonders der weit verbreiteten Parodontitis oder Parodontose beschäftigen.

Die Parodontologen nehmen dabei eine Schlüsselstellung ein, denn in der Parodontologie geht es nicht nur um örtliche Entzündungen von Zahnfleisch (Gingivitis) und Zahnhalteapparat, sondern häufig um das Erkennen von ernsten Allgemeinerkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Parodontitis stehen können.

Somit stehen der Zahnerhalt durch gezielte Prophylaxe- und therapiemaßnahmen sowie eine ganzheitliche, interdisziplinäre Vorgehensweise im Mittelpunkt einer erfolgreichen Parodontalbehandlung.

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