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Bleaching - Zahnästhetik

Zähne aufhellen durch Bleaching

Bleaching der Zähne ist eine einfache und sichere Methode, um dunkle und gelbe Zähne aufzuhellen. Selbst Flecken, die durch starkes Rauchen, Tee- und Rotweintrinken oder auch durch Medikamenteinnahme entstehen können, werden durch ein Bleaching entfernt. Es gibt verschiedene Methoden des Aufhellens. Allen gemeinsam ist, dass aktiver Sauerstoff in verschiedenen Konzentrationen den Zahnschmelz aufhellen. Hierbei wird vom Zahnarzt je nach Art und Intensität der Verfärbung eine Wasserstoffperoxidlösung auf die betroffenen Zähne aufgetragen. Beim sogenannten Homebleaching wird eine Zahnschiene erstellt, die der Patient nachts mit einem Bleachinggel bestreicht und trägt. Dieses Verfahren eignet sich besonders dann, wenn man einen kompletten Kiefer aufhellen möchte. Bei einzelnen Zähnen ist dieses Verfahren zu aufwendig. Hier zieht man das "Office-Bleaching" vor; der einzelne Zahn wird direkt in der Praxis aufgehellt.

Darüber hinaus sind verschiedene Produkte (Strips, Gels etc.) zur Zahnaufhellung in Apotheken erhältlich. Sie zählen eher in den Bereich der Kosmetika, da die Konzentration der Gels sehr niedrig ist und der Erfolg nicht lange anhält.

Was ist Bleaching?

Klinisch reines Zahnweiß ist nicht natürlich – und doch wollen Tausende Jugendlicher jährlich ihre Zähne so lückenlos, gerade und weiß haben wie ihre Vorbilder aus dem Showgeschäft. Vieles ist machbar, doch nicht alles ist nötig, manches sogar schädlich. Und was man nicht vergessen sollte: So strahlend weiß, wie manches Titelblatt-Lächeln aussieht, ist es meist gar nicht, dank perfekter Fotobearbeitung.

Der Wunsch klinische reine weiße Zähen zu zeigen, lässt viele zu Zahnweiß-Zahncremes greifen. Aufwändigere Prozeduren, wie Bleaching (Bleichen) oder Veneers (Keramikverblendung), sind dann doch zu kostspielig, zumal für Jugendliche.

Inzwischen ist jede fünfte Zahncreme mit dem Zahnweißer-Effekt ausgestattet. Wer Zahnweiß-Cremes nutzt, sollte eines wissen: Blendend weiß werden Zähne damit nur in den seltensten Fällen. Denn sie beseitigen nur dunkle Beläge, die durch Kaffee, Tee oder Nikotin entstehen. Sie fördern die Naturfarbe der Zähne ans Tageslicht, und die ist meist elfenbeinfarben bis hellgelb. Da hilft alles Schrubben nichts.

Wirksam sind die Pasten durchaus - es kommt aber auf das Produkt an, wie Tests der Verbraucherzeitschriften Öko-Test und Stiftung Warentest belegen. In manchen Pasten waren die Putzkörper aber so stark, dass der so genannte "Abrasionswert" (Abrieb-Wert) weit über 100 lag. Anstatt schonend zu reinigen, wirken sie wie Schmirgelpapier. Ein Wert von 250 gilt als zulässiger Höchstwert, der aber von Experten als viel zu hoch kritisiert wird. Manche Pasten sind wiederum so schwach, dass man getrost auch zur normalen Zahnpasta greifen kann. Außerdem enthalten einige Pasten Stoffe, die Zahnfleisch und Schleimhaut angreifen. Die Putzkörper schwächen freiliegende Zahnhälse, das Dentin (Zahnbein) geht nach und nach verloren.

Natürliche Zähne verändern mit zunehmenden Alter – z.B. durch Farbstoffe aus Nahrungs- und Genussmitteln, Nebenwirkungen von Medikamenten oder durch Absterben des Zahnnervs – ihre Farbe. Sie werden dunkler, nehmen meist eine fleckige, gelblich-braune, bei abgestorbenen Nerven eine graue Farbe an. Eine Reinigung mit Polierpasten oder Pulverstrahlgeräten wirkt nur sehr oberflächlich und ist bei Zahnverfärbungen durch abgestorbene Zahnnerven völlig wirkungslos.

Bleaching-Praxen

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