
Die Zähne sind ein wichtiger Bestandteil des so genannten Kauorgans, welches nicht alleine für die Nahrungsaufnahme Bedeutung hat. Es prägt den Menschen insgesamt, beeinflusst das Aussehen, das Sprechen und nicht selten das Verhalten den Mitmenschen gegenüber. Bereits der Verlust eines einzelnen Zahnes kann das Erscheinungsbild, die Ästhetik des Menschen erheblich beeinträchtigen. Zahnverlust führt zu Störungen des Kausystems, später unter Umständen sogar zu ernsthaften Erkrankungen.
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Die vollständige Zahnlosigkeit eines oder beider Kiefer ist daher für die meisten Betroffenen eine erhebliche Belastung. Die fehlende Stützfunktion durch ein Gebiss lässt die Gesichtsform erschlaffen, das Erscheinungsbild des Menschen wird oft erheblich verändert. Viele ältere Menschen haben große Probleme mit dem Prothesenhalt - meist im Unterkiefer. Das Sprechen sowie die Nahrungsaufnahme können so schwierig werden, dass die Betroffenen sich zurückziehen und den Kontakt zu ihren Mitmenschen nur noch auf das Notwendigste beschränken; psychosoziale Folgeerscheinungen sind daher nicht selten. Ein Problem, welches weit über den reinen Zahnverlust hinausgeht. Diese Nachteile lassen sich oft durch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) vermeiden und eine neue "Lebensqualität" wecken.
Sind alle Zähne verloren, ist eine Vollprothese die einzige Alternative zu einer Implantversorung.
In einem zahnlosen Kieferabschnitt können Implantate direkt im oder am Kieferknochen oder in der Schleimhaut verankert werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die besten Ergebnisse dann erzielt werden, wenn die Implantate direkt in den Kieferknochen eingepflanzt werden. Man bezeichnet solche Implantate als enossale Implantate. Sie werden von den Patienten mit "Dübeln" verglichen, und sie gleichen diesen in gewissem Sinne tatsächlich.