
Durchblutungsstörungen als Ursache von Ohrgeräuschen sind sehr selten. Dennoch werden bei allen Formen von Tinnitus in erster Linie durchblutungsfördernde Maßnahmen in Form von Tabletten und Infusionen durchgeführt.
Eine der häufigsten Ursachen für Tinnitus ist eine Craniomandibuläre Dysfunktion.
Bei Patienten mit Tinnitus müssen Zahnstatus, okklusale Störfaktoren, Parafunktionsfacetten sowie eventueller Verlust der Bisshöhe (meist bei Männern) genau ermittelt werden. Mit Hilfe einer Distraktionsschiene kann der Gelenkspalt erweitert und damit meist schon eine Verbesserung erreicht werden. Wichtig dabei ist das verwendete Schienendesign wie die DROS® I Schiene mit beidseitigem dorsalem Hypomochlion.
Durch die direkte anatomische Verbindung zwischen dem Kiefergelenk und dem Mittelohr könnte bei Lageänderung des Diskus im Kiefergelenk eine Zugspannung auf das diskomalleoläre und das sphenomandibuläre Ligament ausgeübt werden, die die Schallübertragung durch die Mittelohrknöchelchen stört. Andere Zusammenhänge werden im neuromuskulären Bereich gesehen.
Neben Funktionsstörungen des Kauorgans können auch psychologische Faktoren Tinnitus hervorrufen. Der psychophysiologischen Theorie zufolge kann gerade emotionaler Stress in Form emotionaler Anspannung, einer Prüfungssituation und sowohl familiärer als auch beruflicher Belastung ein Ursachenfaktor sein, der als Trigger eben diese Erkrankungen massiv verstärkt.
Aus diesem Grunde sollte die Behandlung von Patienten mit Tinnitus in Konsultation mit einem in CMD erfahrenen Zahnarzt erfolgen, da eine Distraktionsschiene (DROS® I - Schiene) mit beidseitigem Hypomochlion zu einer deutlichen Verbesserung der Tinnitus-Symptomatik führen kann.
Bei Tinnitus sollte immer eine instrumentelle Funktionsanalyse der Zähne erfolgen.
Die zahnärztliche Tinnitus-Sprechstunde wird abgehalten von den DROS®-Therapeuten im CMD-Netzwerk der GZFA.
Implantologie
Funktionsdiagnostik - CMD
für Zahnärzte und Labore