Zahnfleischbluten ist meist ein Hinweis auf eine Zahnfleischentzündung. Suchen Sie bitte einen Zahnarzt auf, der das überprüft.
Ist das Zahnfleisch entzündet, so ist es meist gerötet, geschwollen und blutet leicht beim Zähneputzen. Auf jeden Fall sollten Sie dies beim Zahnarzt prüfen lassen.
Nein, Fluortabletten werden bei Kindern vom Kinderarzt verordnet und richten sich nach dem Lebensalter. Als Erwachsener können Sie Fluorgels und Fluids verwenden, die auf die Zähne aufgetragen werden und natürlich ist eine disziplinierte Mundhygiene der beste Schutz vor Zahnverlust.
Sicherlich haben Sie schon eine prothetische Zahnversorgung; um z.B. Brückenglieder zu reinigen ist die Verwendung von Superfloss äußerst wichtig. Wenn Ihnen das Handling schwer fällt, kann Ihnen eine zahnmedizinische Fachkraft in der Praxis weiterhelfen.
Naturborsten sind nicht empfehlenswert, da diese sich spalten und somit zu Verletzungen des Zahnfleisches führen. Auch kommt es schneller zu unerwünschter Besiedlung durch Bakterien.
Dies könnte ein Hinweis auf eine Parodontitis sein, die meist schubweise verläuft. Die Ruhephasen können bis zu einem Jahr andauern. Lassen Sie dies bitte von einem Facharzt prüfen.
Wenn Sie sich gesund und ausgewogen ernähren, dann sind Vitaminpräparate nicht unbedingt notwendig; wobei durch die Veränderung unserer Lebensmittel bezüglich des Nährstoffgehaltes, eine gesunde Kost immer schwieriger wird.
Wichtig ist, einen Arzt aufzusuchen um abzuklären, was die Ursache für die so genannten Rhagaden sind.
Diese Bläschen werden von Herpesviren verursacht, die im Körper leben. Allerdings lösen sie nicht bei jedem eine Infektion aus. Dies ist wiederum abhängig von der individuellen Veranlagung. Salben verhindern die Vermehrung der Viren, sind schmerzstillend und kürzen den Krankheitsverlauf meist ab; rechtzeitig begonnen, ist der Ausbruch der Bläschen zu verhindern. Eine schwere Infektion sollte zusätzlich mit Tabletten behandelt werden.
Der Huneke-Test wird von manchen Zahnärzten an beherdeten (Granulom) Zähnen durchgeführt. Hierbei wird dem Zahn an seiner Wurzelspitze eine Testinjektion verabreicht. Dadurch wird der Zahn für kurze Zeit "nicht existent". Ergibt sich danach bis zu 8 Stunden eine Besserung der Beschwerden, ist der Zahn die Krankheitsursache. Bei einer plötzlichen Besserung spricht man von einem Sekundenphänomen.
Das Ziel der Wurzelbehandlung ist, den Zahn somit möglichst lange zu erhalten.
Zahnstein (harter Zahnbelag) wird als Konkrement bezeichnet.
Bei einer bakteriellen Infektion, vielen Abszessen und einer fortgeschrittenen Parodontitis, die durch Reinigung allein nicht in den Griff zu bekommen sind, sollte ein Antibiotikum verabreicht werden.
Die Zahnbürste, die Verwendung von Zahnseide und Interdentalbürste stehen an erster Stelle und sind unerlässlich. Gele und Mundwasser haben einen nur unwesentlichen Einfluss auf die Parodontitis. Ein regelmäßiger Kontrolltermin, sowie das Reinigen der Zahnfleischtaschen beim Zahnarzt, sind unerlässlich.
Der Zahnarzt schabt die harten Zahnbeläge von der Zahnwurzel ab.
Hat ein Zahn zu wenig Halt, so muss er leider gezogen werden. Sind Sie sich sehr unsicher, können Sie sich auch den Rat eines weiteren Arztes einholen.
Um den Zahnverlust zu vermeiden, kann man versuchen den abgebauten Kieferknochen und Zahnhaltfasern wieder aufzubauen.
Der abgebaute Kieferknochen wird wieder aufgebaut. Eigener Knochen wird transplantiert oder man verwendet Knochenersatzmittel und/ oder verordnet wachstumsfördernde Substanzen.
Gehen trotz Initialtherapie die Taschen nicht zurück, sind tief und weisen immer noch Entzündungen auf oder der Kieferknochen ist stark abgebaut, dann ist meist eine Operation nötig.
Die Ursache ist sehr selten im Magen zu finden. Bei 90% aller Fälle liegt der Grund in der Mundhöhle verborgen. Mundgeruch entsteht, wenn Bakterien z. B. Speisereste zersetzen und dabei Schwefelverbindung oder andere Gase freisetzen.
Fasten ist ein Prozess der Entgiftung und daher ist auch Mundgeruch in dieser Zeit normal. In dieser Zeit kann Ihnen nur das Spülen mit Mundwasser helfen.
Der erste Ansprechpartner für die Diagnose sollte dann der Zahnarzt sein, der die Zahn-Füllungen, Kronen und das Zahnfleisch kontrolliert.
Sichtbare dunkle Metallränder an den Kronen, können auch Mundgeruch bewirken, da sich an den Kronenrändern Bakterien ansiedeln und das Zahnfleisch sich leicht entzündet.
Da chronischer Mundgeruch fast immer durch eine Veränderung der Mikrobiologie(Bakterien und Pilze) hervorgerufen wird, sollte eine Untersuchung in einem mikrobiologischen Fachlabor in Erwägung gezogen werden (Zungen- Rachen-, Zahnfleischtaschenabstrich, Stuhl-Untersuchung etc.). Bei geringfügigem Mundgeruch reicht mitunter schon das bloße Zungenreinigen mit einer Zahnbürste oder einem Zungenschaber.
Wenn Sie aus ihrem Bekanntenkreis keine Empfehlung bekommen, können Sie in einer Praxis anrufen und die Helferin bereits am Telefon fragen, ob der Zahnarzt sich mit Angstpatienten auskennt. Den ersten Termin vereinbaren Sie dann zum Kennenlernen und zur Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten. Fühlen Sie sich ernst genommen und haben Vertrauen in den Arzt, dann können Sie für den Folgetermin eine kleine Behandlung vereinbaren. Schrittweise mit kleineren Sitzungen behandeln, ist besser, als sich bei einer Behandlung zu überfordern.
Bis zu 15 Millionen Menschen haben Angst vor einem Zahnarztbesuch und entwickeln ein Vermeidungsverhalten; traumatisierende Erlebnisse sind sicherlich kein Grund sich zu schämen. Erkundigen Sie sich nach einem Zahnarzt, der Ihre Angst ernst nimmt.
Entspannungstechniken, sich Ablenken, leichte Beruhigungsmittel und das Üben zu Hause mit einem Einweg-Abdrucklöffel (stellt der Zahnarzt zur Verfügung) können helfen, den Reflex unter Kontrolle zu halten.