28. November 2008
CranioMandibuläre Dysfunktion, Zahnästhetik

Entspannter lächeln


Erwachsene leisten sich zunehmend die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen

Erwachsene leisten sich zunehmend die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Erwachsene leisten sich zunehmend die Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen.

München, 28.11.2008 (gzfa) – Mehr und mehr Erwachsene entscheiden sich für eine Gebisskorrektur, aktuell machen sie bis zu 20 Prozent der Patienten von Kieferorthopäden aus. Die Kosten dafür tragen sie häufig selbst. Während es für Zahnfehlstellungen eine Auswahl erfolgversprechender Wege gibt, stellt sich die Lage für Kieferfehlstellungen schon kritischer dar. Das Mittel der Wahl, die Funktionstherapie, kann die richtigen Behandlungswege weisen. Doch nur 2,3 Prozent aller Zahnärzte arbeiten mit dieser Therapieform.
Beifall für Prävention
Ein schönes Lächeln ist ein besonderer Gewinn. Darum erfüllen sich zunehmend mehr Menschen diesen Wunsch und entscheiden sich noch im Erwachsenenalter für eine Zahnspange. Aktuell machen sie bis zu 20 Prozent der Patienten von Kieferorthopäden aus. Die Ärzteschaft freut’s, denn das Korrigieren von Zahnfehlstellungen ist gleichzeitig ein Schritt zur Prävention. Gerade gerückte Zähne erleichtern die alltägliche Zahnpflege erheblich, was Zahnfleischentzündungen und Karies vorbeugt. Auch wenn das Gebiss eine Zahnlücke aufweist und man über eine prothetische Versorgung nachdenkt, hilft die kieferorthopädische Behandlung vorweg. Mit ihr lassen sich die gekippten Nachbarzähne wieder aufrichten.
Schön auf Linie
Für leichtere Zahnfehlstellungen eignen sich besonders die sogenannten Aligner (von engl. „to align“, auf eine Linie bringen). Diese transparenten Kunststoffschienen werden für den Patienten nach einem individuellen Behandlungsplan erstellt. Er erhält stufenweise die nächste Korrekturfassung, bis nach neun bis 15 Monaten das Ziel erreicht ist. Aligner kann man zum Essen und Zähneputzen herausnehmen, das vermindert das Risiko von Plaqueentwicklung und Parodontalerkrankungen.
Mit Brackets auf den richtigen Pfad
Für aufwändigere Behandlungen setzt der Kieferorthopäde meist festsitzende Klammern mit Brackets (engl. für Träger) und Drahtbogen ein. Exakt kalkulierter Druck und Zug bewegt die wandernden Zähne innerhalb von einem halben bis zu vier Jahren auf den richtigen Pfad. Eine Variante bilden die sogenannten Lingualbrackets. Sie werden von hinten an die Zähne geklebt. Das mag schöner aussehen, ist allerdings eine enorme Herausforderung an die Gewöhnung und die notwendige Zahnpflege. Auch die Kosten liegen über dem Durchschnitt.
Funktionstherapie für den Kiefer
Wichtig ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Fehlstellungen von  Zähnen und jene vom Kiefer. Wer also Knackgeräusche im Kiefer bemerkt oder unter Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen, Schwindel oder Tinnitus leidet, sollte sich an einen Zahnarzt mit Fortbildung zur Funktionstherapie wenden. Der ermittelt anhand einer Funktionsanalyse die Fehlbelastung des Kiefergelenks und die daraufhin entstandene Fehlstellung. Die Ursachen können beispielsweise nicht perfekt angepasste Zahnfüllungen oder Zahnersatz, nächtliches Knirschen oder Zahnverlust sein. Der Funktionstherapeut leitet die passende interdisziplinäre Therapie ein und führt die Kiefergelenke mit einer Oberkiefer-Aufbissschiene wieder in die richtige Position.
Ein Knackpunkt ist, dass die Funktionstherapie seit Jahrzehnten ein Schattendasein in der zahnmedizinischen Ausbildung fristet. Das kann ein Grund sein, wenn als Maßnahme der kieferchirurgische Eingriff vorschnell ins Gespräch kommt. Hierbei bringt eine kieferorthopädische Behandlung die Zähne in die Zielposition und im chirurgischen Eingriff folgt ihnen der Kiefer nach. Die Funktionstherapie dagegen setzt bei der Position der Kiefergelenke an. Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) beziffern den Anteil der Funktionstherapeuten unter den Zahnärzten mit lediglich 2,3 Prozent. Franz Weiß von der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) will das ändern: „Wir bilden Zahnärzte und Zahntechniker als Team zur Funktionstherapie aus und bauen so ein bundesweites Netzwerk als Anlaufstelle für Patienten auf“, legt er dar.
Kosten trägt der Patient meist selbst
Der Kieferorthopäde nimmt die Einstufung in die sogenannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) vor. Die Krankenkasse übernimmt nur die Kosten für schwerwiegende Fehlstellungen im Schweregrad drei bis fünf. Für Korrekturen im Schweregrad eins und zwei muss der Patient selbst aufkommen. Dabei können Kosten in Höhe von ca. 3.000 bis 7.000 Euro entstehen. Manche Privatkassen unterstützen in speziellen Tarifen die Präventionsmaßnahme ihrer Mitglieder. Die GZFA wiederum trifft für ihre Funktionstherapie derzeit ein günstiges Abkommen mit einem namhaften Privatversicherer.
Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) mit Hauptsitz in München baut ein bundesweites interdisziplinäres Netzwerk mit Zahnärzten, Implantologen und anderen Fachärzten auf. Parallel betreibt sie unter www.gzfa.de ein Beratungsportal im Internet mit monatlich über 35.000 Zugriffen. Hier informiert sie umfassend zu Zahngesundheit. Spezielle CMD-Zentren (benannt nach Cranio Mandibuläre Dysfunktion) machen die Funktionstherapie zum Ausgangspunkt jeglicher zahnmedizinischer Behandlung. 
 

Pressekontakt:

 

GZFA - Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion & Ästhetik mbH


Franz Weiß                                         Bettina S. Edelmann M.A.

Geschäftsführung                                 Pressearbeit mit „PR by Edelmann“

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www.gzfa.de, info@gzfa.de                 bettinaedelmann@aol.com         

 

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