26. September 2008
CranioMandibuläre Dysfunktion

Falscher Biss -heimtückischer Krankmacher Nr.1


Kaum bemerkt, zunächst meist völlig schmerzlos, schleicht er sich ein, der „falsche Biss“. Die Zähne reiben sich ab, die sogenannte „ Bisshöhe“ wird niedriger. Sehr oft ist das vergesellschaftet mit einem Abweichen von der Mittellinie.

Falscher Biss – heimtückischer Krankmacher Nr.1

Falscher Biss – heimtückischer Krankmacher Nr.1

Sie selbst können das im Spiegel feststellen:

- liegt ihre Mitte vom Oberkiefer ( Mitte zwischen den großen oberen Schneidezähnen) auf einer Linie mit der Mitte des Unterkiefers ( Mitte zwischen den 4 unteren Schneidezähnen) ?

  • Sind ihre Schneidezähne wohlgeformt oder ist die Schneidekante schief, wellig oder an einzelnen Stellen gar schon ausgebrochen ?
  • Ist es keine scharfe Schneide- Kante mehr sondern bereits zu einer Fläche abgerieben? (meist sehr gut an den unteren Schneidezähnen zu sehen). Schaut sogar schon das Innere des Zahnes durch in Form eines dunklen Punktes ?
  • Sind ihre Zähne kürzer geworden?
  • Steht vielleicht ein Zahn mehr vor als die anderen ?
  • Haben sich kleine Lücken zwischen den Schneidezähnen gebildet die sie früher nicht hatten?
    Wenn sie solche Anzeichen sehen, hat sich ihr Biss verändert.
    Große Füllungen, fehlende Zähne oder abgenutzter Zahnersatz können die Ursache für diese „Bissverschiebung“ sein.
    Kauen können sie trotzdem, aber diese „schiefe Ebene“ im Gebiss überträgt sich über das Kiefergelenk ( rechts und links jeweils vor den Ohren mit den Fingern tastbar- wenn sie öffnen und schließen) bis in unser Gehirn. Dort kommt es zu Störungen von wichtigen Strukturen wie z.B. Hypophyse, Thalamus und Hypothalamus, die eine übergeordnete Steuerfunktion haben. und dadurch falsche Signale vom zentralen Nervensystem in den Körper senden und es dann zu den verschiedensten Erkrankungen kommen kann..

So berichten Patienten, bei denen der Biß korrigiert wurde z.B. dass ihre Verdauung besser funktioniert, dass sie besser schlafen, aufrechter und sicherer gehen, besser Luft bekommen, konzentrierter und nicht mehr so schwindelig sind u.v.a.m.

Der „schiefe Biss“ hat aber auch seine Auswirkungen abwärts in das Skelett- und Muskelsystemsystem, wie beispielsweise in.die Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, ja bis in das Becken, so das es zum Beckenschiefstand kommen kann, was wiederum Auswirkungen auf die Beine hat.
Bei Menschen, die über Schulterschmerzen, Verspannungen im Hals- und Schulterbereich, manchmal bis in die Arme klagen, findet man häufig eine Bisslageveränderung. Ebenso Migräne, Kopfschmerzen, nächtliches Schnarchen und Zähneknirschen, Ohrrauschen (Tinnitus), Rücken- oder Kniebeschwerden können ihre Ursachen im falschen Biss haben.

Manchmal gibt es im Kiefergelenk selbst ein Reiben, welches Geräusche verursachen kann, oder Knacken oder Holpern, manchmal auch Schmerzen, (der Fachausdruck dafür heißt CMD- craniomandibuläre Dysfunktion – also eine Fehlfunktion von Schädel und Unterkiefer).Aber die Störung kann auch ganz stumm verlaufen, der Patient klagt aber über die weiter oben beschriebenen. Symptome, die sehr oft nicht mit den Zähnen in Zusammenhang gebracht werden..

Speziell dafür ausgebildete Zahnärzte können die entstandenen Schäden wieder beheben.

Mit unserer Zahnarztsuche finden Sie Zahnärzte für Zähneknirschen/Bruxismus - DROS®-Therapeuten in Ihrer Nähe und CMD-Spezialisten, die wir empfehlen.


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