05. August 2010
CranioMandibuläre Dysfunktion, Pressemeldung

Funktionstherapie mit System


Kollegen-Tipp

Funktionstherapie mit System

Funktionstherapie mit System

13.07.2010 (gzfa) – Bei ZT Benjamin Votteler aus dem fränkischen
Hallerndorf spielt die Funktionstherapie eine zentrale Rolle. Sie wirkt
beim Beschwerdebild Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD) und
schafft die Grundlage für eine hochwertige Versorgung mit
Zahnersatz.

Die Kaufunktion hat meinen handwerklichen Kurs von Anfang an geprägt.
Schon im Ausbildungslabor in Nürnberg hatte man sich auf funktionellen
Zahnersatz spezialisiert, Grundkonzept und komplette Planung waren von
einem ursachenorientierten Ansatz bestimmt. Für mich und meinen Partner,
ZTM Ralf Runge, wurden zufriedene Patienten und Behandler bei
verschwindend wenigen Kulanzfällen zum planbaren Ergebnis.
Den funktionellen Ansatz habe ich mit Überzeugung verinnerlicht und bei
Fortbildungen im In- und Ausland vertieft. So war es mit Gründung der
Runge + Votteler Zahntechnik GbR vor rund zwei Jahren klar, dass
hochfunktioneller Zahnersatz mit naturnaher Ästhetik im Zentrum unseres
Schaffens stehen sollte.

Aber funktionstherapeutische Konzepte müssen alle Seiten überzeugen,
nicht nur Behandler, Zahntechniker und Patienten, sondern auch die
Leistungsträger. Da ließ mich ein Bericht des Spitta Verlags über die
DROS®-Therapie aufhorchen, der die gerichtliche Anerkennung als
Heilmethode zum Thema hatte und die komplette Kostenerstattung durch
einen großen Privatversicherer beschrieb. Das Gutachten eines
Sachverständigen hatte die Aussichten auf Heilerfolg gut begründet und bei
der Versorgung mit Zahnersatz sogar für dringend geboten gehalten. Bei
dieser Ausgangslage war es ein leichtes, den Nürnberger Zahnarzt Dr.
Christopher Rehbehn als Partner für das Konzept zu gewinnen und den
DROS®-Workshop zu buchen.

Was macht das DROS®-Konzept aus? Benannt ist es nach einer
zweiphasigen Oberkiefer-Aufbissschiene für den diagnostischen und
therapeutischen Einsatz. Mit der manuellen und instrumentellen
Funktionsanalyse anhand eines Zentrikregistrats entstehen Ausgangswerte
zu den Kontakten. Parallel geben Gipsmodelle im Artikulator Aufschluss
über die habituelle Position. Mit der richtigen Analyse lässt sich die
zentrische Position für Kiefergelenke und Kaumuskulatur ermitteln. Dieses
Vorgehen kam meinem bisherigen Arbeitsansatz entgegen und war ohne
weiteres nachvollziehbar.

Das DROS®-Konzept fordert den Funktionstherapeuten: Er muss die
Ergebnisse von Achsen- und Kondylenpositionsindikator (API/CPI)
versiert auswerten und die Entspannung myogener Strukturen erkennen.
Die standardmäßigen Folienkontrollen halte ich daher für unverzichtbar,
um die Entwicklung angemessen im Blick zu behalten. Diese
Herausforderung hat der Premium-Partnerschaft mit Dr. Rehbehn eine
besondere Qualität gegeben. Es ist geradezu ein gemeinsamer Ehrgeiz nach
anspruchsvollen Arbeitsunterlagen erwachsen, die Kommunikation ist
durch und durch lösungsorientiert und frei von Schuldzuweisungen. Wir
suchen gemeinsam Verbesserungen: Beispielsweise erhalte ich nun nicht
mehr die früher eingesetzten Alginatabdrücke, sondern
Impregumabformungen für mehr Detailtreue.

Der bessere Kommunikationsfluss hat typische Fehlerquellen ausgemerzt
bzw. Warnsignale sind frühzeitig wahrnehmbar. So erfahre ich als
Zahntechniker im Team frühzeitig, was der Patient genau wünscht oder wo
Fehler bei der Bissübertragung vorliegen. Generell zeigen die Erfahrungen,
dass die API/CPI die Funktionsanalyse deutlich verbessert. Die DROS®-
Schiene lässt sich am Patienten gut einstellen und unterstützt die fehlerfreie
Übertragung der Bisssituation. Ein besonderes Plus sehe ich im
interdisziplinären Vorgehen, beispielsweise wenn eine vorangestellte
osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung die Fehler der
Bissstellung verringert. Ein standardisiertes Konzept kann dieses Vorgehen
sinnvoll integrieren.

Die neu gewonnenen Standards verhelfen der Kooperation und dem
gesamten Arbeitsprozess zu einem zielorientierten Ablauf. Der höhere
Aufwand an Strategie und Zeit gleicht sich aus, weil die Arbeiten eben
nicht wiederholt zwischen Praxis und Labor hin- und herwandern. Wir
haben festgestellt, dass die Qualitätssteigerung eintritt, bei allen Beteiligten
ankommt und unser Handeln wirtschaftlich bleibt.

Die Funktionstherapie haben wir auch in unserem eigenen Angebot, dem
DTV System nach Diagnose – Therapie – Versorgung, integriert.
Wir berücksichtigen dabei ein breites Zirkon-Spektrum. Die meisten
unserer CMD-Patienten, alle aus dem Großraum Nürnberg, müssen über
zwei Quadranten hinweg kiefergelenksbezogen versorgt werden. Mit
unserem DTV-System bieten wir ihnen Kompositkauflächen und Veneers
im gestaffelten Zeit- und Finanzierungsmodell mit bis zu drei Jahren Dauer
an. Der Patient bewahrt die zentrische Position der Kiefergelenke und
erhält eine gut finanzierbare Versorgungslösung gemeinsam mit dem
Labor, dem alle nötigen Kenntnisse und Daten vorliegen. Unser klassischer
Ablauf ist eine bis zu zehn Wochen dauernde Funktionstherapie mit der
DROS® und eine DTV-Versorgung von rund einem Jahr, in dem der
Patient frei von Beeinträchtigungen ist.

Dank dieser Methodik erreichen wir unser Ziel, dem Patienten mit perfekt
geformten Zahnersatz zu versorgen. Es gibt in unserem Berufsalltag nichts
schöneres als ein Patient, der zuvor jahrelang an CMD litt und nach der
Therapie die Praxis gesund und mit einem Lächeln verlässt.

Pressekontakt:
Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)<br/>Franz Weiß, Geschäftsführer
Gollierstraße 70 D / IV
80339 München
Tel.: 089 – 58 98 80 90
Fax: 089 – 50 290 92
www.gzfa.de, info[at]gzfa.de

PR by Edelmann
Bettina S. Edelmann
Pariser Straße 38
81667 München
Tel.: 089 – 444 78 230
Fax: 089 – 444 52 638

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