27. März 2010
Implantologie, Pressemeldung

Welche Rolle spielt die Parodontitis bei Zahnimplantaten?


Öffentlicher Vortragsabend der GZFA in Neuler

Parodontitis bei Zahnimplantaten

Parodontitis bei Zahnimplantaten

Neuler/München, 24.03.2010 (gzfa) – Zahnimplantate kommen dem natürlichen Zahngefühl am nächsten und sind bei den Bundesbürgern besonders begehrt. Laut Robert-Koch-Institut gelten sie als äußerst komfortabel. Doch sollten sich Interessenten nur mit ausreichender Mundgesundheit auf den Weg in die OP machen. Vor allem Parodontitis mit ihren schädlichen Auswirkungen auf das Gewebe kann für den Versorgungserfolg zum Hindernis werden. Zahlreiche Bundesbürger sind von Parodontitis betroffen und viel zu wenige wissen es. Erste Orientierung kann ein Vortrag der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) geben. Die GZFA veranstaltet bundesweit zu verschiedenen Themen bis zu 100 öffentliche Vortragsabende jährlich. In Neuler referiert am 22. April Dr. Robert Schneider über die Rolle der Parodontitis in der Zahnimplantologie. Beginn im Bürgersaal des Rathauses ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Zeit für Fragen ist ebenfalls eingeplant.

Infektionen können Halt von Zahnimplantaten gefährden

Immer mehr Bundesbürger behalten ihre eigenen Zähne auf immer längere Zeit. Dagegen müssen sich 90 Prozent der Erwachsenen ab 35 Jahren mit einer Parodontitis plagen. Oft haben sie durch Plaque und Zahnstein noch entzündliche Zahnfleischtaschen als ständige Begleiter im Gebiss. Parodontitis entwickelt sich unauffällig, die Betroffenen sind sich häufig nicht darüber bewusst. Unterdessen geht das Hart- und Weichgewebe, also Knochen und Zahnfleisch, auf Rückzug. Der Halt für den Zahn nimmt stetig ab und Zahnverlust droht.

Dieselben Bakterien wie bei der Parodontitis können auch eine stabile Versorgung mit Zahnimplantaten verhindern. In diesen Fällen entsteht eine Periimplantitis, die den Halt der Implantate gefährdet.

Wer also seine Zahnlücke per Zahnimplantat schließen lassen möchte, sollte beispielsweise anhand eines mikrobiologischen Tests auf Pardontitisbakterien diagnostisch klären lassen, ob eine Infektion vorliegt. In diesem Fall muss der Zahnarzt eine Parodontalbehandlung durchführen und mit dem Patienten ein Prophylaxeprogramm mit sorgfältiger Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollbesuchen sicher stellen. Erst dann hat das Implantat eine Chance, einen auf lange Zeit stabilen Halt im Gewebe zu finden.

Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) mit Sitz in München betreibt ein interdisziplinäres Netzwerk. Dazu zählen bundesweit Zahnärzte, Implantologen, Kieferorthopäden und andere Fachgruppen. Interessierten stehen sie mit unverbindlichen Beratungen und Vortragsabenden bereit. Ein Internetportal für Patientenberatung und Arztsuche mit monatlich bis zu 75.000 Zugriffen rundet das Netzwerkangebot ab (www.gzfa.de ).

Pressekontakt:

Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)
Franz Weiß, Geschäftsführer
Gollierstraße 70 D / IV
80339 München
Tel.: 089 / 58 98 80 90
Fax: 089 / 50 290 92
www.gzfa.de, info@gzfa.de

PR by Edelmann
Bettina S. Edelmann
Pariser Straße 38
81667 München
Tel.: 089 / 444 78 230
Fax: 089 / 444 52 638

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