Tinnitus

Tinnitus durch Störungen der Halswirbelsäule


Es bestehen enge Beziehungen zwischen dem Kiefergelenk, der Halswirbelsäule und den Strukturen des Ohres.

Dass die Funktion der Halswirbelsäule (HWS) bei Tinnitus wichtig sein kann, zeigt sich einerseits an den erfolgreich über die HWS behandelten Tinnitus-Patienten, andererseits aber auch an der Tatsache, dass immer wieder berichtet wird, ein Ohrgeräusch könne durch eine Therapie (z.B. Massage, Chirotherapie) an der Halswirbelsäule ausgelöst werden. Die Aussage, ob ein Tinnitus durch Veränderungen an der HWS entstanden ist, kann niemals nur anhand eines Röntgenbildes getroffen werden. Eine solche Aussage gelingt nur mit Hilfe einer subtilen klinischen Untersuchung der Halswirbelsäule. Die Prüfung der Funktion jedes der einzelnen Wirbelgelenke und das Abtasten der umgebenden Weichteile sind die wichtigsten diagnostischen Maßnahmen.

Sonderfall Schleudertrauma: Ein Tinnitus nach einem "Schleudertrauma" der Halswirbelsäule verdient besondere Beachtung. Für viele Patienten beginnt mit dem Schleudertrauma ein mühsamer Weg nicht nur hinsichtlich des Tinnitus, sondern auch, weil Versicherungen, Gutachter, Berufsgenossenschaften, Gerichte, Arbeitgeber und Unfallverursacher dieses Leiden nicht ernst nehmen. Da Tinnitus nicht sicht- und messbar ist, lässt sich den Untersuchern oft nur sehr schwer klarmachen, dass hier eine unfallbedingte Störung mit u. U. schwer wiegenden Folgen besteht.


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