CMD

Zähneknirschen - CMD


Laut einem Artikel der Apotheken Rundschau leidet jeder dritte Erwachsene zeitweise an Bruxismus, d. h. knirscht oder presst die Zähne nachts fest zusammen. Rund 80% der Betroffenen sind Frauen zwischen 30 und 45 Jahren, bei 10 bis 15 % entwickeln sich Schäden im Kauapparat. Extreme "Knirscher" sind in der Lage ihren Zahnschmelz, die härteste Substanz im Körper, soweit abzuknirschen, dass dadurch das innen liegende Zahnbein in Mitleidenschaft gezogen wird. Manchmal nimmt sogar das Zahnmark mit dem Nerv des Zahnes Schaden. Nicht selten wird der Zahnhalteapparat, das Zahnbett so sehr geschädigt, dass es zu Lockerungen und im schlimmsten Fall sogar zum Zahnverlust führt. Intensives Knirschen führt zu einer Überbeanspruchung der Kaumuskeln und des Kiefergelenkes, so dass in Folge irreparabel Schäden am ganzen Kausystem auftreten können. Zähne können im Kauzentrum mit einer Kraft von bis zu 400 Kilo zubeißen. Diese übermäßige Beanspruchung schadet vielfältig. Es treten Symptome wie Kopf- Nacken, Schulter- und Gesichtsschmerzen auf; auch Migräne und Tinnitus sind nicht selten.

Folgen

Nächtliches Knirschen mit den Zähnen kann zu einer CMD (CranioMandibuläre Dysfunktion) führen. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen, Cranium (Schädel), Mandibula (Unterkiefer) und Dysfunktion (Fehlfunktion). Hierbei handelt es sich um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Muskulatur.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer CMD-Sprechstunde.


Fachbegrifflexikon

In unserem Glossar werden medizinische Fachbegriffe patientengerechte erklärt.

zum Fachbegrifflexikon>>

Übersicht der Fachspezialisten

Finden Sie den nächstgelegenen Premium Zahnarzt in Ihrer Region.

zur Übersicht der Fachspezialisten>>

Suche

Durchforsten Sie unsere Webseite nach Ihrem Suchbegriff.

zur Suche>>