Erfahrungsbericht

21. September 2005
Erfahrungsbericht

Symptombezogene Therapie


Im Juni 2005 wurde Frau K. aus Frankfurt, durch Internetrecherchen auf die GZFA aufmerksam und vereinbarte daraufhin ein Beratungsgespräch bei der GZFA, um sich über die "diagnostisch-ursächliche Behandlung mit der DROS®-Schiene" zu informieren.

Zu diesem Zeitpunkt litt sie bereits seit 16 Jahren über starke Ohrenschmerzen linksseitig, einseitige Kopfschmerzen und Tinnitus. Bereits vor Jahren hatte sie auf Grund ihrer Beschwerden einen Hals-, Nasen-, Ohrenarzt konsultiert. Der Befund nach eingehender Untersuchung war negativ und der Arzt verwies die Patientin zu einem Zahnarzt, da er den Auslöser der chronischen Schmerzen im Kiefergelenk vermutete.

Eine Zahnärztin diagnostizierte daraufhin starke Frühkontakte an den Zähnen 36/37/38 und behandelte die Patientin wie folgt:

  • die Frühkontakte der entsprechenden Zähne wurden stark eingeschliffen - die Ohrenschmerzen ließen sich dadurch allerdings nicht beeinflussen
  • daraufhin wurden die Zähne 36/37 extrahiert und eine erste Brücke von Zahn 34 auf Zahn 38 wurde gesetzt
  • alle weiteren Quadranten wurden in der Reihenfolge 2, 1 und 4 behandelt

 

Extraktion der Zähne 36/37 mit anschließender Überkronung von 34 auf 38;
deutlich sichtbar der starke Knochenverlust

Nach Jahren dieser mehr als fragwürdigen Versorgung und den typischen Symptomen einer CMD/CMO, wandte sich die Patientin an einen weiteren Zahnarzt. Eine weitere Behandlung wurde durchgeführt. Auch bei dieser Therapie wurde die Funktion der Kiefergelenke nicht mit einbezogen, die Behandlung erfolgte aus der habituellen Situation.

Auch dieser Behandlungsversuche war ohne Erfolg und die Patientin wandte sich an einen dritten Zahnarzt. Dieser extrahierte die Zähne 26/27, um die immer noch stark vorhandenen Frühkontakte auf diese Weise auszuschalten. Eine Behandlung mit Erfolg. Die Frühkontakte links wurden beseitigt, aber leider entstanden durch die Extraktion nun Frühkontakte auf der rechten Seite. Die Beschwerden wurden somit auf die andere Seite verlagert.

Extraktion der Zähne 26/27,
starke Atrophie (Knochenverlust) im Bereich der extrahierten Zähne

 

Darüber hinaus wurde die Patientin in den 16 Jahren mit diversen Aufbiss-Schienen versorgt, der erhoffte Behandlungseffekt blieb aus.

Herkömmliche Schienen

 

Neben erfolglosen Zahnbehandlungen hat die Patientin in den letzten 16 Jahren aufgrund ihrer chronischen Schmerzen folgende Fachärzte konsultiert und für die Behandlungen insgesamt ca. 95.000 Euro investiert.

  • 3 Zahnärzte
  • 1 Kieferorthopäden
  • 2 Orthopäden
  • 2 Hals-, Nasen- und Ohrenärzte
  • 1 Radiologen
  • 2 Osteopathen
  • 1 Internisten
  • 1 Kieferchirurgen
  • 7 Physiotherapeuten

Ein Drittel der behandelnden Ärzte gaben als Grund für ihre Beschwerden hormonelle und psychosomatische Störungen an.

Diagnostisch-ursächliche Therapie mit der DROS®-Schiene

Nach eingehender Beratung und umfassenden Informationen zur Funktion des Kiefergelenkes, fühlte sich Frau K. erstmalig verstanden und ernst genommen; in die DROS®-Schienen-Therapie hatte sie absolutes Vertrauen.

Beschwerdebild vor Beginn der DROS®-Schienen-Therapie

typische Anzeichen einer CMD/CMO:

  • starke, einseitige Kopfschmerzen
  • Rücken-, Schulterschmerzen
  • Kiefergelenkknacken (links stark, rechts zunehmend stärker)
  • anteriore Diskusverlagerung
  • Tinnitus
  • arthritische Beschwerden am Gelenk

 

Behandlung mit der DROS®-Schiene

Bereits nach dem 4.Tag der Therapie war die Patientin beschwerdefrei und der Tinnitus war leicht abgeschwächt.

Diagnostisches, ursächliches DROS®-Therapie Konzept für Patienten

In 7 Wochen zur physiologischen Zentrik

Zahnarztkosten         1.610,83 Euro
Laborkosten              1.270,74 Euro

Gesamt                     2.881,57 Euro (Stand 2005)

Hinzu kommen die Kosten für ein Beratungsgespräch in Höhe von 75 Euro.

 

Fazit

Viele verschiedene Therapieversuche brachten der Patientin keinerlei Verbesserung. Leider wurden auf ihrem Therapeutischen Weg Zähne entfernt, die mit einer diagnostisch ursächlichen Therapie nicht entfernt hätten werden müssen; zusätzlich hatte Frau K. über die Jahre hinweg chronische Ohrenschmerzen, psychische und finanzielle Belastungen.

Die Patientin ist gesetzlich krankenversichert.

Vergleicht man nun die entstandenen Kosten der 16 Jahre symptombezogener Therapie mit den Gesamtkosten einer diagnostisch-ursächlichen Behandlung mit der DROS®-Schiene, so kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass durch die Behandlung mit der DROS®-Schiene für die Krankenkassen ein enormes Einsparpotenzial besteht.


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