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28. Juni 2012
CranioMandibuläre Dysfunktion, Pressemeldung, Fachbeiträge

Zähneknirschen kann Zahnsubstanz abreiben


GZFA weist auf unauffällige Zahnkrankheit hin

München, 27.06.2012 (gzfa) – In den vergangenen Jahren hat sich der regelmäßige Zahnarztbesuch nahezu durchgesetzt. Doch immerhin 36 Prozent der Bundesbürger landen nur in unregelmäßigen Abständen im Zahnarztstuhl oder lediglich dann, wenn Beschwerden auftreten. Das ist kritisch, weil unauffällige Zahnkrankheiten lange schmerzfrei sein können. Darauf weist die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) hin. Anlass ist die zunehmende Verbreitung von Zähneknirschen. Dabei reiben Betroffene oft ihre Zahnsubstanz ab (Abrasion).

Dank Bonusheft lassen die meisten Bundesbürger ihre Zähne regelmäßig untersuchen, die Zahlen zeigen für 2011 einen neuen Höchststand in allen Altersgruppen an. Dennoch, 19,4 Prozent tauchen in unregelmäßigen Abständen beim Zahnarzt auf und 16,7 Prozent nur dann, wenn Beschwerden auftreten. Das besagen Studienergebnisse des Instituts der deutschen Zahnärzte (IDZ). In beiden Gruppen machen männliche Patienten den deutlich größeren Anteil aus.

Krankhafte Entwicklung durch Pressen und Knirschen

Gleichzeitig wird immer mehr mit den Zähnen gepresst und geknirscht (Bruxismus). Laut Bundeszahnärztekammer ist inzwischen jeder Zehnte betroffen. „Das kann die Zahnhartsubstanz angreifen, ohne dass dies mit Schmerzen verbunden ist“, so Franz Weiß, Geschäftsführer der GZFA. Betroffene mahlen ihre Zähne oft mehrere Millimeter herunter. Damit verändern sie die Bisslage und passen sich dem wiederum beim Kauen an: Das Kaumuster wechselt von vertikal zu horizontal. Letztendlich kann dieser Prozess auch die Position der Kiefergelenke beeinflussen mit krankhaften Störungen (Myoarthropathie) als mögliche Folge. Doch nicht nur Bruxismus, auch falsche Putztechniken können Abrasionen hervor rufen. Sichtbare Schäden treten zunächst im Zahnhalsbereich auf, an Eckzähnen oder den benachbarten Prämolaren.

Aufbau mit Keramik- oder Kompositlösungen

Um kleinere Defekte in der Zahnsubstanz zu beheben, werden sogenannte Komposite immer beliebter. Diese Füllungsmaterialien bestehen meist aus lichthärtenden Feinstpartikeln. Sie werden vom Zahnarzt adhäsiv - nach Adhäsion, Latein für ‚aneinander haften’ – eingesetzt. Bei größeren Defekten arbeitet der Zahnarzt vermehrt mit Keramikinlays, Keramikteilkronen und Veneers. Die kommen aufgrund ihrer optischen und physikalischen Qualitäten besonders in ästhetisch anspruchsvollen Bereichen zum Einsatz.

Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) mit Sitz in München baut ein bundesweites interdisziplinäres Netzwerk mit Zahnärzten, Implantologen und anderen Ärzten auf. Parallel betreibt sie unter www.gzfa.de ein Beratungsportal mit monatlich bis zu 50.000 Zugriffen. Hier informiert sie umfassend über Zahngesundheit.
Erst im Oktober 2011 hat die GZFA zu ihrem Funktionstherapiekonzept eine Auswertung mit 78 Patientenfällen vorgelegt. Details des Konzepts hat Franz Weiß unter anderem in diesem Fachbeitrag beschrieben. Mit www.zirkon.de und www.implant24.com betreibt die GZFA zwei weitere Netzwerke. Hier geht es um metallfreien Zahnersatz sowie um Zahnimplantate.

Pressekontakt:

Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)
Franz Weiß, Geschäftsführer
Gollierstraße 70 D / IV
80339 München
Tel.: 089 – 58 98 80 90, Fax: 089 – 50 290 92
www.gzfa.de, info[at]gzfa.de

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