11. Juni 2010
CranioMandibuläre Dysfunktion, Pressemeldung

Auch Zähneknirschen kann zum schnarchen führen


Die GZFA weist zum „Tag des Schlafs“ auf CMD-Symptom hin

Auch Zähneknirschen kann zum Schnarchen führen.

Auch Zähneknirschen kann zum Schnarchen führen.

München, 09.06.2010 (gzfa) – Wie kommt es zum Schnarchen? Neben
den angeborenen Ursachen stehen vor allem übermäßiger
Alkoholkonsum oder Übergewicht, das die Atemwege verengt, im
Fokus. Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik
(GZFA) weist nun darauf hin, dass auch Zähneknirschen (Bruxismus)
eine Ursache sein kann. Das interdisziplinäre Netzwerk nimmt den
„Tag des Schlafs“ am 21. Juni zum Anlass, um die Zusammenhänge
darzustellen.

Schnarchgeräusche sind in bundesdeutschen Betten verbreitet, betroffen
sind rund 60 Prozent der Männer und rund 40 Prozent der Frauen. Auch
jedes achte Kind zwischen ein und vier Jahren schnarcht Nacht für Nacht.
Dabei geht es nicht nur um eine beeinträchtigende Geräuschkulisse von bis
zu 90 Dezibel, was dem Lärm eines Motor-Rasenmähers entspricht.
Schlimme Folgen können die Atempausen haben, die zu nächtlichen
Schlafaussetzern führen, ohne ins Bewusstsein zu dringen. Die Fachwelt
nennt dies obstruktive Schlafapnoe (OSA) und bringt es mit einem
erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall in
Zusammenhang.

Erkranktes Kiefergelenk kann Beschwerden auslösen

Die GZFA weist nun darauf hin, dass Schnarchen mit zur Symptomatik von
Kiefergelenkerkrankungen zählt. Die daraus entstehenden
Beschwerdebilder sind unter dem Begriff Cranio Mandibuläre Dysfunktion
(CMD) zusammengefasst. Hier sind es Zahnlücken, nicht perfekt
angepasste Füllungen oder Brücken, die Fehlkontakte im Biss und als
Folge eine Fehlbelastung des Kiefergelenks auslösen. Auch Kieferpressen
und Zähneknirschen begünstigen diese Entwicklung. Das verursacht einen
Verlust der Zahnsubstanz, der die Bisshöhe verringert und den Zungenraum
einengt. Die Folge kann Schnarchen sein.

Wenn also Betroffene bei sich typische CMD-Symptome wie
Kieferknacken, Spannungskopf- oder Schulterschmerz bemerken, lohnt
sich der Gang zu einem Zahnarzt mit Schwerpunkt Funktionstherapie. Der
verordnet meist eine Schienentherapie.

Im fachübergreifenden Netzwerk der GZFA verwenden die
Funktionstherapeuten eine spezielle Aufbissschiene, die mit ihrem
zweiphasigen Design die Kiefergelenke in ihre ursprüngliche zentrische
Position zurückführt. „Das unterscheidet unser Therapiekonzept vom
Einsatz der Protrusions- bzw. Schnarcherschiene. Die hält zwar den
Unterkiefer in der gewünschten Position, greift aber nicht bei
Kiefergelenkerkrankungen“, legt Franz Weiß, Geschäftsführer der GZFA,
dar.

Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) mit
Sitz in München baut ein bundesweites interdisziplinäres Netzwerk mit
Zahnärzten, Implantologen und anderen Fachärzten auf. Parallel betreibt
sie unter www.gzfa.de ein Beratungsportal mit monatlich bis zu 75.000
Zugriffen. Hier informiert sie umfassend über Zahngesundheit. Spezielle
DROS®-CMD-Praxen, benannt nach der patentierten DROS®-Schiene und
der Cranio Mandibulären Dysfunktion, machen die Funktionstherapie zum
Ausgangspunkt zahnmedizinischer Behandlung.

Pressekontakt:

Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)
Franz Weiß, Geschäftsführer
Gollierstraße 70 D / IV
80339 München
Tel.: 089 – 58 98 80 90
Fax: 089 – 50 290 92
www.gzfa.de, info[at]gzfa.de

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