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Diagnostik - Kieferorthopädie (KFO)

Kieferorthopädische Anamnese, Diagnostik und Therapie

Am Beginn jeder kieferorthopädischen Behandlung KFO steht die Diagnose. Bevor ein Kieferorthopäde mit einem Therapieplan beginnt, wird eine Befunderhebung vorgenommen. In dem so genannten Anamnesebogen werden dann die angeborenen und die nach der Geburt erworbenen und für die Kieferorthopädie relevanten Leitsymptome abgefragt. Der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten, liegt beispielsweise eine Herzerkrankung vor, Blutgerinnungsstörungen oder Diabetes, Schwangerschaft, Medikamenteinnahme sowie die konkrete Situation im Mund sind von Bedeutung.

Danach werden Abdrücke vom Ober- und Unterkiefer genommen, aus denen der Zahntechniker ein exaktes Modell des Gebisses herstellt. Dazu kommt eine Panoramaröntgenaufnahme des gesamten Gebisses, die wichtige Informationen liefert, z.B. ob Zähne quer liegen; bei Kindern kommt noch eine Fernröntgenaufnahme des Schädels hinzu. Sie zeigt den knöchernen Aufbau des Kopfes und ist wichtig für die Vorhersage des Kieferwachstums. Bei speziellen Fragestellungen wird ein Röntgenbild der Hand angefertigt, weil der Verknöcherungszustand der Gelenkfugen Aufschluss über das Ausmaß des verbleibenden Wachstums gibt.

Wichtig ist die klinische Funktionsdiagnostik; Wie liegt die Zunge im Mund, quillt sie über die Zahnränder, drückt sie auf die Zahnreihen? Passen die Zahnreihen korrekt ineinander? Funktioniert das Kiefergelenk richtig? Stimmt die Atmung durch die Nase? Schließen die Lippen? Eine Mundatmung ist ungünstig; sie trocknet den Mund aus und die Selbstreinigung der Zähne durch den Speichel wird dadurch behindert. Die Luft wird nicht wie bei der Nasenatmung angewärmt, befeuchtet und vor allem gefiltert - häufigere Erkältungen sind die Folge.

Besonders negativ sind jedoch die Auswirkungen auf das Wachstum des Gesichts. Durch die ständig offene Mundatmung wachsen die Kiefer betont nach unten. Sie klaffen auseinander (offener Biss), und der betroffene Patient bekommt im wahrsten Sinne des Wortes ein langes Gesicht, so dass ihm nur eine Kieferoperation helfen kann.

Nach der Diagnostik erstellt der Kieferorthopäde einen Therapievorschlag sowie einen Heil -und Kostenplan. Vor Beginn der langwierigen Therapie werden dann Fotos gemacht, um die Fortschritte der Behandlung zu dokumentieren. Meist sind die sichtbaren Ergebnisse für den Patienten eine gute Motivation die Behandlung fortzuführen.

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