10. Juni 2011
Pressemeldung

Gesunder Schlaf dank Zahnarzt


GZFA weist auf Zusammenhänge von Schnarchen und Kausystem hin

Gesunder Schlaf dank Zahnarzt

Gesunder Schlaf dank Zahnarzt

München, 10.06.2011 (gzfa) – Schnarchen ist verbreitet: Bis zu 46 Prozent der Männer und bis zu 25 Prozent der Frauen sind im mittleren bis höheren Lebensalter davon betroffen, so die aktuellen Zahlen der Schlafforscher. Das nächtliche Begleitgeräusch kann sich auf eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibel steigern. Das entspricht dem Lärm eines motorbetriebenen Rasenmähers. Doch sozial störendes Schnarchen ist nicht gleich schlafmedizinisch bedenkliches Schnarchen. Den Unterschied macht die Dauer der Atempausen und ihre Häufigkeit pro Nacht. Daher sollten sich Betroffene beim HNO oder Lungenfacharzt medizinisch absichern. Im Rahmen einer fachübergreifenden Therapie kann auch ein Zahnarzt helfen. Zum „Tag des Schlafs“ am 21. Juni weist die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA), ein bundesweites Netzwerk, auf die Zusammenhänge hin.

Schnarchen und Schlafapnoe

Bei Schnarchern lässt die Muskelspannung in den oberen Atemwegen
während des Schlafs besonders nach, der Luftweg wird verengt. Wenn
dann die Atmung kollabiert, beginnt das Weichgewebe zu vibrieren und
verursacht so das Schnarchgeräusch. Fällt der Rachen ganz zusammen,
kann eine Atempause von mindestens zehn Sekunden entstehen, eine
sogenannte Apnoe. Diese kann bis zu zwei Minuten andauern und bis zu
600 Mal pro Nacht auftreten. Das Gehirn verhindert einen
Sauerstoffmangel mit Weckreaktionen, die unbewusst bleiben.
Verständlicherweise leidet die Schlafqualität dabei erheblich. Betroffene
neigen zu unerklärlicher Müdigkeit bis hin zum berüchtigten
Sekundenschlaf. Bleibt eine ausgeprägte Schlafapnoe unbehandelt, drohen
Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Diagnose und Therapie auch vom Zahnarzt

Die Diagnose von Schnarchen und Schlafapnoe geht im besten Fall
fachübergreifend mit einem schlaf- und funktionstherapeutisch geschulten
Zahnarzt vonstatten. Denn bei der Untersuchung spielen neben
Körpermasse-Index, Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf und Nase auch das
GZFA-PM1105 Schnarchen und Kausystem – 10.06.2011 Seite 2 von 3
Kausystem eine Rolle. Das umfasst den Zahnstatus, mögliche
Bissfehlstellungen und die Schädelform, insbesondere die Stellung des
Unterkiefers. Liegen am Ende stichhaltige Hinweise auf eine
schlafmedizinische Atmungsstörung vor, kann eine ambulante
Schlafuntersuchung (Polygraphie) oder jene im Schlaflabor
(Polysomnographie) notwendig werden.

Immer mehr Zahnärzte beziehen die Forschungen der Schlafmedizin in ihre
Untersuchungen mit ein. Sie setzen sich mit den unterschiedlichsten
intraoralen Geräten und Bissschienen auseinander, um schlafbezogene
Atmungsstörungen zu behandeln. Nachts getragen helfen die Hilfsmittel,
den Rachen für die Atmung ausreichend offen zu halten und die
Muskulatur wieder zu stärken. „Ausschlaggebend für die Auswahl ist der
individuelle Zahnzustand des Patienten“, erklärt Dr. Maria Janschitz,
Mitglied der GZFA im schwäbischen Weißenhorn. Die Zahnärztin hat sich
bereits in ihrer Doktorarbeit wissenschaftlich mit dem Thema auseinander
gesetzt und ist seit acht Jahren als schlaftherapeutisch tätige Zahnärztin
zertifiziert. Fachverbände gehen davon aus, das diese fachübergeifende
Therapie in der Zahnheilkunde noch mehr zunehmen wird.

Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) mit
Sitz in München baut ein bundesweites interdisziplinäres Netzwerk mit
Zahnärzten, Implantologen und anderen Ärzten auf. Parallel betreibt sie
unter www.gzfa.de ein Beratungsportal mit monatlich bis zu 45.000
Zugriffen. Hier informiert sie umfassend über Zahngesundheit. Die GZFA
ist bundesweit einer der größten privaten Veranstalter von öffentlichen
Vorträgen im zahnmedizinischen Bereich. Sie ist Mitglied in der
Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (bvpg). Deren
Ziel ist eine präventive und gesundheitsfördernde Ausrichtung im
deutschen Gesundheitswesen sowie in allen Politik- und Lebensbereichen.

Pressekontakt:

Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA)
Franz Weiß, Geschäftsführer
Gollierstraße 70 D / IV
80339 München
Tel.: 089 – 58 98 80 90
Fax: 089 – 50 290 92
www.gzfa.de, info@gzfa.de

PR by Edelmann
Bettina S. Edelmann
Unterhachinger Straße 97 A
81737 München
Tel.: 089 – 444 78 230
Fax: 089 – 444 52 638

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