06. Juli 2007
Kinderzahnheilkunde, Pressemeldung

Zum Zahnarzt frei von Angst


GZFA will mit ihrem interdisziplinären Netzwerk auch Menschen mit Zahnarztphobien ansprechen.

Zum Zahnarzt frei von Angst

Zum Zahnarzt frei von Angst

GZFA will mit ihrem interdisziplinären Netzwerk auch Menschen mit Zahnarztphobien ansprechen

Angst hindert, das gilt auch bei Zahnbehandlungsängsten contra zahnmedizinischer Vorsorge und Therapie. Die Betroffenen leiden darunter, schämen sich häufig und erleben ihren Mundgesundheitszustand als erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. So lauten die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Pilotstudie, die Zahnarztangst in Deutschland untersucht. Abhilfe schaffen könnten verbesserte Kommunikationskonzepte, wie zahlreiche Wissenschaftler raten. Ein Ansatz, von dem auch die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) überzeugt ist: "Wir müssen Patienten aufklären, begleiten und ihnen gesundheitlich weitreichende Lösungsperspektiven bieten", fordert Geschäftsführer Franz Weiß. Die GZFA baut ein bundesweites Netzwerk auf und will auch Patienten mit starken Behandlungsängsten ansprechen.

Zahnarztphobie in Deutschland

Fünf bis 15% aller Patienten bekannten anlässlich einer Befragung in Zahnarztpraxen ihre teilweise großen Behandlungsängste, so das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Pilotstudie zum Thema. Hinzu kommt der Anteil derjenigen, die wegen ihrer ausgeprägten Zahnbehandlungsphobie erst gar nicht den Weg in die Praxis riskieren mögen. Insgesamt gehen Fachgesellschaften in Deutschland von ca. 5 Millionen Betroffenen aus. Oft zögern sie nicht nur Prävention, sondern auch dringend notwendige Therapiemaßnahmen hinaus und geraten in einen Zyklus von Scham, Stress, Krankheit und erneutem Rückzug. So raten Wissenschaftler den Zahnärzten und Patienten im Land zu offener und problembewusster Kommunikation, um einen konstruktiven Prozess in Gang zu bringen und die Ursachen - meist übernommene Ängste oder frühere Behandlungsirritationen - zu überwinden.

Beratungsgespräche als Landebahn

Ein Lösungsweg, den die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) bestätigen kann: "Unser ursächlicher Ansatz bedarf ohnehin fachlich fundierter Beratungsgespräche, das bietet Patienten mit Behandlungsängsten eine gute, sachliche Landebahn", so Funktionsdiagnostiker Franz Weiß. Er befasst sich seit zwei Jahrzehnten intensiv mit Problemen der Kiefergelenksfunktion - auch Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD) genannt - und bietet Ratsuchenden mit seinem CMD-Zentrum in München eine Anlaufstelle für Aufklärung und Begleitung.

Parallel baut er seit sieben Jahren ein bundesweites, interdisziplinäres Netzwerk auf, das für alle Aspekte rund um die Fehlfunktion kompetente Ansprechpartner anbietet. Die beteiligten Zahnärzte arbeiten mit dem funktionellen Therapieansatz und sind damit vertraut, ihre Patienten umfassend zu befragen und sie bei Kiefergelenksbeschwerden in ein langfristiges Therapiekonzept einzubinden.

Darüber hinaus setzen manche unter ihnen auch ergänzende Mittel wie die Akupunktur ein, mit deren Hilfe Patienten Stress abbauen können. "Fehlfunktionen können sich verschlimmern, wenn Betroffene unter Stress ständig mit dem Unterkiefer mahlen. Dabei beanspruchen sie die Gelenke extrem und als Folge verhärtet die Muskulatur", beschreibt Weiß den zugrunde liegenden Kreislauf.

Für Kinder Zeitpuffer und Videos

Doch welche Wege können Zahnärzte für verängstigte Kinder wählen? Setzt man hier auf Kommunikation, befindet sich die Ausgangssituation verständlicherweise oft im Ungleichgewicht. "Zu unseren Patienten zählen auch kleine Kinder ab zwei Jahren und behinderte Kinder. Gerade für sie brauchen wir eine ebenso gelockerte wie beschützende Situation", schildert Dr. Lena Piehlmeier aus München. Zusammen mit ihrer Praxispartnerin Dr. Niran Hajek-Al-Khatar setzt sie eigens entwickelte Therapiemaßnahmen für ängstliche oder behinderte Kinder ein. So arbeiten sie mit ausreichendem Zeitpuffer, Spielen und Videos und wenden auch Entspannungstechniken und Homöopathie an, um die Ängste ihrer kleinen Patienten aufzufangen. Mit Erfolg: Der halbjährliche Zahnarztbesuch stellt kaum noch ein Hindernis dar.

Franz Weiß führt in München eines der bundesweit mittlerweile 16 bestehenden CMD-Zentren. Dort informiert er zu CMD und berät strategisch zur Implantologie. Sein Ziel sind weitere CMD-Zentren, flächendeckend verteilt im gesamten Bundesgebiet. Weiß gründete 2000 mit kooperierenden Zahnärzten, Implantologen, Kieferorthopäden und anderen Fachgruppen die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik mbH (GZFA).

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