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Zahnarztphobie

Definition der Zahnbehandlungsangst und der Zahnbehandlungsphobie


Zahnbehandlungsangst ist nach Prof. Dr. Hans-Peter Jöhren, „der Sammelbegriff für alle psychologischen und physiologischen Ausprägungen eines mehr oder weniger starken, aber nicht krankhaften Gefühls, das sich gegen eine vermeintliche oder tatsächliche Bedrohung im Zusammenhang mit einer Zahnbehandlung oder mit ihr verbundener Stimuli auftritt.

Von dieser ist die krankhafte Zahnbehandlungsphobie abzugrenzen, die als spezifische Phobie zu der Gruppe der einfachen Phobien zählt.“ 

Neben einem hohen Angstausmaß unterscheidet vor allem die Vermeidung eines regelmäßigen Zahnarztbesuches Patienten mit einer Angsterkrankung von normal ängstlichen Patienten. Als angstauslösende Stimuli können alle Objekte oder Situationen dienen, die mit der Zahnbehandlung im Zusammenhang stehen. Wie bei der Entstehung aller anderen Angststörungen kann auch bei der spezifischen Phobie der Übergang von der normalen zu pathologischen Angst fließend sein. Die Diagnose muss sorgfältig gestellt werden, da bei klassischen Phobien Objekte (Tiere, etc.) oder Situationen (Zahnbehandlung, Fliegen, etc.) als Angst auslösender Stimulus fungieren, vor denen sich auch "normal Ängstliche" fürchten bzw. ängstigen. (Jöhren, 1999)

 

Hier finden Sie Zahnärzte für Zahnbehandlungsangst 


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