CMD-Statistik – Verbreitung der Craniomandibulären Dysfunktion

CMD: Zahlen zu Verbreitung und geschlechtsspezifischer Verteilung

Viele Menschen leiden unter vielfältigen Beschwerden und Schmerzen, ohne die Ursache dafür zu kennen. Inzwischen weiß man, dass Fehlfunktionen von Zähnen und Kiefergelenken, CMD für eine große Anzahl von Symptomen verantwortlich sein können. Dazu  gehören Zahn-, Muskel-, Kiefergelenkschmerzen, Schwindel, Ohrenschmerzen/ Tinnitus, Gesichts-, Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen.

Man geht mittlerweile davon aus, dass mindestens 20% der Bevölkerung von behandlungsbedürftigen CMD-Symptomen betroffen sind. Gut ein Drittel knirscht und presst nachts mit den Zähnen, was Funktionsstörungen im Kausystem auslösen bzw. verstärken kann.

Weit verbreitet sind Kopf- und Rückenschmerzen. Fast jeder 2. Deutsche leidet unter Rückenschmerzen, was einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit ist. 

In einer Studie von Lotzmann et al. wurde festgestellt, dass in bis zu 50% der untersuchten Patienten mit neuralgiformer Symptomatik (Diagnose: Trigeminusneuralgie) eine CMD die eigentliche Ursache war.

Eine zahnärztliche Funktionsanalyse könnte einem Teil dieser Beschwerden auf den Grund gehen bzw. eine CMD als Ursache ausschließen.

Eine interne Erhebung der Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik, GZFA®, gibt Aufschluss über Symptomatik und geschlechtsspezifische Verteilung der CMD bei 100 erfassten Patientenfällen aus dem zahnärztlichen Netzwerk der CMD-Therapeuten.

CMD-Statistik – Verbreitung der Craniomandibulären Dysfunktion
CMD-Statistik – Verbreitung der Craniomandibulären Dysfunktion

 

Die Erhebung bestätigt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, nach denen Frauen eher unter Schmerzsymptomen leiden als Männer. Außerdem galten Männer gegenüber den untersuchten Frauen zu einem deutlich höheren Anteil als beschwerdefrei, obwohl auch bei ihnen Risikofaktoren für Fehlfunktionen vorlagen, wie Zähneknirschen und abradierte Zähne.

Vermutlich reagieren Frauen sensibler auf Schmerzen bzw. weisen eine weniger ausgeprägte Schmerztoleranz auf als Männer. Auch aus diesen Gründen suchen Frauen häufiger und frühzeitiger ärztlichen Rat.

 

Zahnärzte im GZFA-Netzwerk

Im Netzwerk der GZFA arbeiten Zahnärzte, die sich auf die CMD-Problematik spezialisiert haben und zur Therapie das DROS®-Konzept anwenden.

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