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Zahnärztliche Behandlung von Schmerzpatienten


Bei Schmerzpatienten überprüft der Zahnarzt mit Kälte- und Wärmetests die Zähne und klopft sie ab. Er forscht weiter nach der Ursache der Schmerzen, indem er unter Umständen eine Röntgenaufnahme macht und diese analysiert. Wenn er die Schmerzquelle aufgespürt hat, behandelt er unter örtlicher Betäubung die Ursache der Schmerzen, z. B. einen beschädigten oder auf Eiter sitzenden Zahn.

Häufig werden allerdings z.B. Kopf- und Gesichtsschmerzen von Patienten während der zahnärztlichen Anamnese nicht angegeben, da diese meinen, dass sich der Zahnarzt "nur" mit den Zähnen beschäftigt. Der Zahnarzt prüft aber routinemäßig auch Kiefer- und Kopfgelenke und nimmt dabei Bewegungseinschränkungen und Muskelverspannungen wahr. 

Die Muskelverspannungen betreffen dabei nicht nur die Kaumuskulatur am Kopf, sondern auch ihre Gegenspieler und Stabilisatoren im Bereich des Halses und Nackens, bis in den Bereich des Rückens.

Je mehr medizinisch-biologische und physiologische Betrachtungsweisen Eingang in die Zahn- und Kieferheilkunde finden, desto differenzierter werden die Kenntnisse über die vielfältigen Ursachen von Kopf- und Rückenschmerzen. 

Zunehmendes Gewicht bekommt daher die notwendige fachübergreifende Kooperation, insbesondere bei der Behandlung von chronischen Schmerzerkrankungen. Hier kann die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde vielfältige diagnostische Aufgaben übernehmen und überraschende Heilerfolge bei Kopfschmerzen erzielen.

Der Zahnarzt sollte somit unbedingt in die fachübergreifende Kooperation, gerade bei Kopf- und Gesichtsschmerzen, einbezogen werden.

Hier finden Sie Zahnärzte, die Schmerzpatienten behandeln


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