GZFA - Okklusion, Unterschiede und Störungen, Krankheitssymptome
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Okklusion - Unterschiede und Störungen

Okklusions-Unterschiede im Detail - Richtlinie der DGZMK:

Der Zahnkontakt der Zähne von Ober- und Unterkiefer, die Okklusion, kann nach der Richtlinie der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefergesundheit, DGZMK, im Detail unterschieden werden:

Statische Okklusion:

Unter statischer Okklusion versteht man Zahnkontakte ohne Bewegung des Unterkiefers. Die statische Okklusion wird unterteilt in habituelle, zentrische und maximale Okklusion.

Habituelle Okklusion:

Gewohnheitsmäßig eingenommene statische Okklusion  = gewöhnliche Schlussbissstellung.

Zentrische Okklusion:

Maximale Interkuspidation bei zentrischer Kondylenposition (CR-Position).

Maximale Okklusion:

Unterkieferhaltung, bei der maximaler Vielpunktkontakt zwischen Unterkiefer- und Oberkieferzähnen besteht. Statische Okklusion mit maximalem Vielpunktkontakt ist nicht an eine Kondylenposition gebunden. Im Idealfall fällt die maximale Okklusion jedoch mit der zentrischen Kondylenposition zusammen.

Dynamische Okklusion:

Zahnkontakte, die infolge einer Bewegung des Unterkiefers entstehen.

Frontzahnführung:

Dynamische Okklusion zwischen Ober- und Unterkieferfrontzähnen.

Eckzahnführung:

Dynamische Okklusion zwischen Ober- und Unterkiefereckzähnen.

Gruppenführung:

Dynamische Okklusion zwischen mehreren Zähnen auf der Laterotrusionsseite.

 

Unterschiede bei Okklusionsstörungen

Bei Okklusionsstörungen werden folgende Unterschiede definiert:

Infraokklusion - Nonokklusion: Einzelne Zähne oder Zahngruppen treffen nicht vertikal aufeinander, haben also keinen Kontakt zum Antagonisten, das heiß zum gegenüberliegenden Zahn.

Habitueller Vorkontakt: Vorzeitiger Kontakt eines Zahnes oder einer Zahngruppe in statischer oder dynamischer Okklusion.

Zentrischer Vorkontakt: Vorzeitiger Kontakt eines Zahnes oder einer Zahngruppe in zentrischer Kondylenposition, der bei Einnehmen der habituellen Okklusion den Kondylus in eine exzentrische Position führt.

Traumatisierende Okklusion: Vorkontakte in statischer und/oder dynamischer Okklusion, die zur Schädigung des Zahnes und/oder des Parodontiums führen.

Eine gestörte Okklusion ist nicht immer behandlungsbedürftig, denn nicht alle Betroffenen leiden unter Beschwerden oder Schmerzen. So gelingt es dem Körper oft lange Zeit, die Okklusionsstörung auszugleichen oder sich daran anzupassen. Erst wenn diese Mechanismen der Kompensation und Adaptation nicht mehr greifen, kann es zu Krankheitssymptomen kommen, die dann behandelt werden sollten.

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