Schmale Implantate: Idealer Lückenschluss in der Front

Wann werden schmale Implantate eingesetzt?

Wenn das Platzangebot besonders eng ist, dann sind schmale Implantate die ideale Behandlung mit Zahnersatz, um Patienten eine funktionell und ästhetisch hochwertige Versorgung mit Zahnimplantaten anzubieten. Schmale Implantate setzen Implantologen hauptsächlich in schmale Lücken im Bereich der Front- bzw. seitlichen Schneidezähne von Ober- und Unterkiefer ein.

Zahnlücken im Frontzahnbereich können verschiedene Ursachen wie eine chronische Parodontitis, Sport- und Haushaltsunfälle oder sonstige Unfälle haben. Darüber hinaus gibt es die Anomalie, dass Zähne hauptsächlich im Frontzahnbereich beider Kiefer von Natur aus nicht angelegt werden, man spricht von Nichtanlagen der Zähne. Im Verlauf der Gebissentwicklung entstehen hier schmale Lücken. Diese sehen nicht nur unschön aus, sondern können auch funktionelle Beschwerden bereiten, wir sehr häufig bei Zahnlücken. Bisher wurden kieferorthopädische Therapien angewandt, um diese Lücken zu schließen, was aber oft keine optimale Lösung darstellt. 

Schmale Implantate: Idealer Lückenschluss in der Front
Schmale Implantate: Idealer Lückenschluss in der Front
Bildquelle: ©Nobel Biocare Services AG

Ästhetische Versorgung mit schmalen Implantaten bei engen Platzverhältnissen

Wenn konventionelle Zahnimplantate aufgrund der engen Platzverhältnisse nicht möglich sind, kommen die schmalen Implantate mit einem Durchmesser von nur 3 mm zum Einsatz. Diese erlauben den erforderlichen Mindestabstand von mindestens 1,5 mm zu den Nachbarzähnen und schonen außerdem Zahnfleisch und Knochenlamellen. Sowohl die Stabilität im Kieferknochen als auch der Erhalt von Weichgewebe bzw. der Schneidezahnpapille, das ist die rundliche warzenförmige Hauterhebung zwischen den Schneidezähnen, sind für ein funktionelles und ästhetisches Ergebnis wichtig. Diese beiden Faktoren sorgen für ein natürliches Aussehen. 
 

Die Vorteile von schmalen Implantaten auf einen Blick 

  • Ästhetische Versorgung im Frontzahnbereich bei engen Platzverhältnissen
  • Sichere Implantation in Bereichen mit geringem Platzangebot
  • Maximaler Weichgewebserhalt, womit natürliches Aussehen erreicht wird
  • Starke, passgenaue konische Verbindung ermöglicht dichte Passung und sichere Positionierung des Implantat-Abutments
  • Hohe Primärstabilität: sich erweiternder wurzelförmiger Implantatkörper mit Doppelgewinde verdichtet den Knochen
  • Maximaler Knochenerhalt: Durch eine Implantatspitze mit zwei Bohrschneiden muss wenig Knochen abgetragen werden, d. h. die sogenannte Osteotomie ist minimal
  • Anpassbare Implantatausrichtung ist optimal für prothetische Versorgung, insbesondere bei extrahierten Zähnen

 

 

 

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