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Empfehlungen der GZFA zu Fachgesellschaften der Zahnheilkunde

Fachgesellschaften und Organisationen in der Zahnmedizin, die wir als GZFA empfehlen

Vorwort von Franz Weiß, Geschäftsführer der GZFA

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich als Geschäftsführer der GZFA und als Zahntechniker mit der Frage, was moderne Zahnmedizin und Zahntechnik wirklich ausmachen: fachliche Qualität, Erfahrung, Präzision, interdisziplinäres Denken und die Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln.

In dieser Zeit durfte ich gemeinsam mit der GZFA viele Fachgesellschaften, Arbeitskreise, Fortbildungsinstitute und Organisationen kennenlernen. Wir haben Kongresse besucht und selbst ausgetragen, Vorträge gehört, Fortbildungen und Workshops wahrgenommen und selbst veranstaltet, Entwicklungen in der Zahnheilkunde verfolgt und über die Jahre viele wertvolle Kontakte aufgebaut.

Meiner Ansicht nach ist besonders in Deutschland ein stark hierarchisches Denken im zahnmedizinischen Bereich vorhanden. Für erfolgreiche Behandlungen sollten jedoch alle Beteiligten aus Wissenschaft, zahnärztlicher Praxis, zahntechnischem Handwerk sowie Hersteller und Dienstleister der Dentalindustrie partnerschaftlich und gegenseitig bereichernd zusammenwirken und dies immer im Sinne der Patienten und Patientinnen - denn nur um diese geht es.

Die folgenden Empfehlungen sind deshalb keine zufällige Sammlung von Links. Sie beruhen auf Erfahrung, fachlichem Austausch und dem langjährigen Wissen der GZFA. Unser Ziel ist es, Zahnärztinnen, Zahnärzten, Zahntechnikerinnen und Zahntechnikern eine Orientierung zu geben, welche Fachgesellschaften, Institutionen und Vereine aus unserer Sicht einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung von Zahnmedizin und Zahntechnik leisten.

Franz Weiß

 

Einordnung der empfohlenen Fachgesellschaften, Organisationen und Vereine

Die GZFA empfiehlt die folgenden Fachgesellschaften, Arbeitskreise und Vereine in der Zahnheilkunde, weil sie in ihren jeweiligen Bereichen wichtige fachliche Impulse geben. Dabei geht es uns nicht um eine vollständige Marktübersicht, sondern um eine persönliche, über viele Jahre gewachsene fachliche Einordnung.

Fachgesellschaften für wissenschaftliche Zahnmedizin

Eine moderne Zahnmedizin braucht eine starke wissenschaftliche Basis. Für die GZFA sind Fachgesellschaften besonders wertvoll, die Forschung und Praxis verbinden, um damit Zahnärztinnen und Zahnärzten eine fundierte fachliche Orientierung geben sowie entsprechende Fortbildungsangebote ermöglichen zu können.

 

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK) ist für die GZFA eine der zentralen wissenschaftlichen Institutionen der Zahnmedizin in Deutschland. Besonders schätzen wir ihre Rolle als fachliche Dachorganisation und ihren Beitrag dazu, wissenschaftliche Erkenntnisse für die zahnärztliche Praxis nutzbar zu machen.

Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich nicht nur punktuell fortbilden, sondern Zahnmedizin in ihrer gesamten fachlichen Breite verstehen möchten, ist die DGZMK aus Sicht der GZFA eine wichtige Adresse.

 

Österreichische Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ÖGZMK)

Die GZFA empfiehlt die Österreichische Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ÖGZMK) als wichtige zahnmedizinische Fachgesellschaft im österreichischen Raum. Aus unserer Sicht ist der Blick über Deutschland hinaus wichtig, da viele fachliche Entwicklungen im Austausch innerhalb des gesamten deutschsprachigen Raumes entstehen.

Die ÖGZMK steht für Fortbildung, fachliche Vernetzung und die Weiterentwicklung der Zahnmedizin in Österreich. Für die GZFA ist sie deshalb eine empfehlenswerte Institution für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich breiter aufstellen möchten.

 

Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO

Die Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO ist aus Sicht der GZFA ein wichtiger Orientierungspunkt für Zahnmedizin in der Schweiz. Wir schätzen besonders den hohen Qualitätsanspruch, der die Schweizer Zahnheilkunde von je her prägt.

Die SSO ist für Zahnärztinnen und Zahnärzte interessant, die den fachlichen Blick über Deutschland hinaus erweitern und sich mit den Strukturen und Qualitätsansprüchen der Schweizer Zahnheilkunde sowie deren Fortbildungsangebote auseinandersetzen möchten.

Fachgesellschaften für Funktionsdiagnostik und -therapie sowie CMD

Die Funktion des Kausystems ist seit vielen Jahren eines der Kernthemen der GZFA. Die Beschwerdesymptomatik von Kaufunktionsstörungen (CMD), Bruxismus, Kiefergelenkbeschwerden sowie die Bedeutung der Okklusion werden in der (zahn-) medizinischen Praxis häufig unterschätzt, können jedoch großen Einfluss auf Allgemeingesundheit und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten haben.

Wir empfehlen die folgenden Fachgesellschaften und Arbeitskreise, weil sie sich mit genau diesen funktionellen Zusammenhängen im Kausystem, deren Diagnose und Therapie intensiv befassen.

 

Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie e.V. (DGFDT)

Die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie e.V. (DGFDT) ist aus Sicht der GZFA die wichtigste Fachgesellschaft für Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie im deutschsprachigen Raum. Wer Ursachen, Zusammenhänge und Folgen von CMD, Okklusion, Kiefergelenk und funktionellen Störungen im Kausystem verstehen möchte, kommt an dieser Gesellschaft kaum vorbei.

Wir empfehlen die DGFDT besonders Zahnärztinnen und Zahnärzten, die zahnärztliche Funktionsdiagnostik bei allen Behandlungen berücksichtigen wollen und als unverzichtbaren Bestandteil einer hochwertigen Zahnmedizin verstehen.

Denn: Die Funktionsdiagnostik fand bisher leider keinen Eingang in die universitäre Lehre als eigene, grundständige Ausbildung in der Zahnmedizin – trotz jahrzehntalten nach wie vor gültigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die bereits durch die Lehre des amerikanischen Zahnarztes und Wissenschaftlers Robert Lee begründet wurden: Für den lebenslangen Erhalt gesunder Zahnsubstanz sind nicht nur die Pflege der Zähne, sondern die funktionellen Parameter von Zahnform, Zahnstellung und Okklusion von Ober- und Unterkiefer enorm wichtig.

Die Funktionslehre ist ein hochspezialisierter Weiterbildungsbereich, der auf dem klassischen Zahnmedizinstudium aufbaut und im Anschluss an das Studium in Eigenregie verfolgt werden muss. Das bedeutet, die Studierenden der Zahnmedizin erlernen während des Studiums lediglich grundlegende Aspekte des Kausystems. Wer sich nicht aktiv um die komplexe Thematik bemüht, dem entgehen elementare Behandlungsansätze zur Lösung von häufig vorkommenden Kaufunktionsstörungen (CMD), die eine Spezialisierung sowie auch interdisziplinäre Behandlungssansätze erforderlich machen.

Wir als GZFA fokussieren uns in unserem Fortbildungsinstitut darauf, Zahnärzte und Zahntechniker als Team in der Funktionsdiagnostik und CMD-Behandlung auszubilden. Basis dieser Fortbildung ist das standardisierte DROS®-Konzept, das auf einer speziellen zweiphasigen Oberkiefer-Aufbissschiene basiert.

 

Gnathologischer Arbeitskreis Stuttgart e.V. (GAK)

Den Gnathologischen Arbeitskreis Stuttgart schätzen wir vor allem wegen seiner fachlichen Tiefe und seinem echten Verständnis für die Zusammenhänge von Biss (Okklusion), Kiefergelenk, Kaumuskulatur und neuromuskulärer Steuerung des Kauapparats.

Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich ernsthaft mit gnathologischen Fragestellungen beschäftigen möchten, ist der GAK aus Sicht der GZFA eine sehr empfehlenswerte Anlaufstelle.

 

European Dental Association (EDA)

Der Dachverband Europäischer Fortbildungsorganisationen, die European Dental Association ist aus Sicht der GZFA besonders interessant für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich in einer oder mehreren Disziplinen spezialisieren wollen oder bereits spezialisiert haben, diese sichtbar machen und weiterentwickeln möchten.

Wir empfehlen die EDA vor allem für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich in bestimmten Bereichen der Zahnmedizin klar positionieren wollen und Wert auf fachliche Anerkennung, Spezialisierung und strukturierte Weiterbildung legen.

 

Zahnärztlicher Arbeitskreis Kempten e.V. (ZAK)

Den Zahnärztlichen Arbeitskreis Kempten e.V. (ZAK) empfiehlt die GZFA aufgrund seiner an der Wissenschaft orientierten praxisnahen Fortbildungsarbeit für Zahnärzte, Zahntechniker und zahnmedizinische Fachangestellte. Besonders schätzen wir den Charakter eines Arbeitskreises, bei dem fachlicher Austausch, Kollegialität und direkte Umsetzbarkeit im Praxisalltag im Mittelpunkt stehen.

Für Zahnärztinnen, Zahnärzte, Zahntechniker und zahnmedizinisches Fachpersonal, die Fortbildung nicht nur theoretisch erleben möchten, sondern mit echtem Praxisbezug, ist der ZAK aus unserer Sicht eine wertvolle Adresse.

Fachgesellschaften und Organisationen für Ästhetische Zahnmedizin

Ästhetische Zahnmedizin bedeutet für die GZFA weit mehr als weiße Zähne und ein schönes Lächeln. Anspruchsvolle Zahnästhetik vereint biomechanische und bioästhetische Prinzipien aus Zahnmedizin und Zahntechnik. Ziel der Ästhetischen Zahnmedizin ist die Wiederherstellung einer uneingeschränkten Kaufunktion bei gleichzeitig gesunder, roter und weißer Ästhetik.

Wir empfehlen die folgenden Gesellschaften, weil sie die Ästhetische Zahnmedizin aus unterschiedlichen Blickwinkeln weiterentwickeln.

 

International Federation of Esthetic Dentistry (IFED)

Die International Federation of Esthetic Dentistry (IFED) ist aus Sicht der GZFA besonders wertvoll, weil sie ästhetische Zahnmedizin international denkt. Denn Behandlungsansätze, Materialien sowie ästhetische Vorstellungen entwickeln sich von Land zu Land und von Kultur zu Kultur unterschiedlich.

Die GZFA empfiehlt die IFED für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die den internationalen Austausch bei Fortbildungen suchen und ästhetische Zahnmedizin über den eigenen Tellerrand hinaus verstehen möchten.

 

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde e.V. (DGÄZ)

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde e.V. (DGÄZ) ist für die GZFA eine der wichtigsten Fachgesellschaften im Bereich ästhetische Zahnmedizin in Deutschland. Wir schätzen besonders drei wichtige Persönlichkeiten und fachliche Experten: Prof. Dr. mult. Robert Sader (Präsident), Prof. Dr. Dr. h.c. Georg Meyer (Referat Internationale Kontakte), Dr. Diether Reusch (Ehrenpräsident). Zahnästhetik wird hier nicht losgelöst von der Funktion gesehen und die funktionell-ästhetische restaurative Zahnmedizin und Zahntechnik sind Inhalt zahlreicher Fortbildungen sowie nationaler und internationaler Kongresse.

Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Zahnästhetik fachlich fundiert, ganzheitlich und nachhaltig umsetzen möchten, ist die DGÄZ aus Sicht der GZFA eine wichtige Anlaufstelle.

 

OBI Foundation for Bioesthetic Dentistry®

Bei der OBI Foundation for Bioesthetic Dentistry® als Fortbildungsorganisation für Zahnärztinnen, Zahnärzte und Zahntechniker steht die bioästhetische Zahnmedizin Im Mittelpunkt: Das Grundverständnis von Aufbau und Funktion des Kausystems mit seinen Komponenten Ober- und Unterkiefer, Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Okklusion und neuromuskuläre Zusammenhänge.

Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für eine fachgerechte zahnärztliche Funktionsdiagnostik und langfristig stabile (prothetische) Behandlungen. Dazu bietet OBI ein Curriculum mit Fallarbeiten, Mentoring und eine Academy für Dental Professionals an. Ziel ist

die vorhersagbare Planung von funktionell-ästhetischen Restaurationen nach biologischen Prinzipien und auf der Grundlage der bioästhetischen Zahnheilkunde: „Die Funktion folgt der Form“ oder auch „form follows function“.

 

European Academy of Esthetic Dentistry (EAED)

Die European Academy of Esthetic Dentistry (EAED) steht aus Sicht der GZFA für einen anspruchsvollen europäischen Blick auf ästhetische Zahnmedizin. Sie ist besonders interessant für Zahnärzte und Zahnärztinnen, die an hochwertigen ästhetischen Gesamtkonzepten, internationalem Austausch und interdisziplinärer Behandlungsplanung interessiert sind.

Wir empfehlen die EAED für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ihren Patientinnen und Patienten eine zahnästhetische Versorgung auf hohem fachlichem Niveau bieten möchten.

 

Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ)

Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) betrachtet ästhetische und kosmetische Aspekte der Zahnmedizin aus einem stärker patientenorientierten Blickwinkel. Aus Sicht der GZFA ist sie besonders interessant für Zahnarztpraxen, die sich mit sichtbaren ästhetischen Veränderungen, modernen Behandlungsmöglichkeiten und Patientenwünschen beschäftigen.

Die GZFA empfiehlt die DGKZ als ergänzende Gesellschaft im Bereich kosmetischer und ästhetischer Zahnmedizin.

 

Internationale Gesellschaft für ästhetische Medizin e.V. (IGÄM)

Die Internationale Gesellschaft für ästhetische Medizin e.V. (IGÄM) erweitert den Blick über die reine Zahnmedizin hinaus. Aus unserer Sicht ist das besonders interessant, weil Zahnästhetik häufig erst im Zusammenspiel mit Gesicht, Mimik, Lippen, Proportionen und ganzheitlicher ästhetischer Wahrnehmung steht.

Die GZFA empfiehlt die IGÄM für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ästhetische Zahnmedizin interdisziplinär betrachten möchten.

 

Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie e.V. ist aus Sicht der GZFA besonders wertvoll, weil sie Zahnmedizin und Zahntechnik konsequent zusammenbringt. Gerade in der ästhetischen Zahnmedizin entscheidet oft die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Praxis und Labor über das Ergebnis. Enge Teamarbeit und eine gute Kommunikation sind entscheidend für den Behandlungserfolg und die Zufriedenheit der Patienten.

Die GZFA empfiehlt die ADT für Zahnärztinnen, Zahnärzte und Zahntechniker, die Ästhetik, Funktion, Materialien und digitale Technologien gemeinsam denken und umsetzen möchten.

Fachgesellschaften und Organisationen für Implantologie

Die dentale Implantologie gehört seit vielen Jahren zu den Themenschwerpunkten der GZFA. In diesem Bereich zeigt sich besonders deutlich, wie eng chirurgische Erfahrung, prothetische Planung, digitale Diagnostik, Materialwahl, zahntechnische Umsetzungen und langfristige Nachsorge miteinander verbunden sind.

Die GZFA empfiehlt die folgenden Fachgesellschaften nicht als bloße Liste, sondern aufgrund ihrer unterschiedlichen Schwerpunkte innerhalb des großen Fachbereichs der dentalen Implantologie.

 

Internationaler Kongress der Oralen Implantologen (ICOI)

Der Internationale Kongress der Oralen Implantologen (ICOI) ist aus Sicht der GZFA besonders bedeutsam für Zahnärztinnen und Zahnärzte, für die zahnärztliche Implantologie international interessant ist. Denn der ICOI ist weltweit vernetzt mit Implantologen und Implantologinnen aus verschiedenen Ländern.

Die GZFA empfiehlt den ICOI besonders für Zahnarztpraxen, die über den deutschsprachigen Raum hinausdenken und internationale Entwicklungen und Fortbildungsangebote in der Implantologie verfolgen möchten.

 

European Association for Osseointegration (EAO)

Die European Association for Osseointegration (EAO) ist für uns eines der wichtigsten europäischen Netzwerke für wissenschaftlich orientierte Implantologie. Ihr Schwerpunkt liegt auf den Themen Osseointegration, Forschung, klinische Qualität und Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

Die GZFA empfiehlt die EAO für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Implantologie evidenzbasiert, europäisch und wissenschaftlich fundiert betrachten möchten.

 

Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI)

Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI) ist aus Sicht der GZFA eine der zentralen Fachgesellschaften in der zahnärztlichen Implantologie in Deutschland. Wir schätzen besonders die Verbindung aus universitärer Wissenschaft, strukturierter Fortbildung und praktischer Implantologie.

Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich in der Implantologie fachlich fundiert weiterbilden möchten, ist die DGI aus Sicht der GZFA eine sehr wichtige Adresse.

 

Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (DGOI)

Die Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V. (DGOI) empfehlen wir besonders aufgrund ihrer praxisnahen Ausrichtung. Implantologie muss nicht nur wissenschaftlich verstanden, sondern auch sicher in den Praxisalltag übertragen werden. Maßgeblich verantwortlich für diesen wichtigen Praxisbezug ist sicherlich Dr. Georg Bayer, Implantologe und ehemaliger Präsident sowie Gründungsmitglied der DGOI.

Gerade für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die strukturierte Weiterbildung, praktische Anwendung und kollegialen Austausch suchen, ist die DGOI aus Sicht der GZFA eine empfehlenswerte Gesellschaft.

 

Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. (DGZI)

Die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. (DGZI) gehört zu den etablierten implantologischen Fachgesellschaften in Deutschland. Wir empfehlen sie besonders für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich mit Fortbildung, Erfahrungsaustausch und Qualitätssicherung in der dentalen Implantologie beschäftigen möchten.

Aus Sicht der GZFA ist die DGZI eine wichtige Adresse innerhalb der deutschen Implantologie, insbesondere für Zahnärzte und Zahnärztinnen, die ihre implantologische Kompetenz und Erfahrung weiter ausbauen möchten.

 

Deutsches Zentrum für orale Implantologie e.V. (DZOI)

Das Deutsches Zentrum für orale Implantologie e.V. (DZOI) empfehlen wir vor allem aufgrund seines praxisnahen und kompakten Fortbildungsansatzes. Nicht jede Weiterbildung muss groß, international oder universitär geprägt sein. Gerade strukturierte, gut zugängliche und praxisorientierte Angebote können für viele Zahnärztinnen und Zahnärzte sehr wertvoll sein.

Die GZFA sieht das DZOI deshalb als empfehlenswerte Adresse für Zahnärzte und Zahnärztinnen, die Implantologie praxisnah vertiefen möchten.

 

Europäische Gesellschaft für keramische Implantologie (ESCI)

Die Europäische Gesellschaft für keramische Implantologie (ESCI) ist aus Sicht der GZFA besonders relevant, weil keramische Implantologie in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen hat. Themen wie Zirkondioxid, metallfreie Versorgung, biologische Aspekte und Materialverträglichkeit spielen für viele Patientinnen und Patienten eine immer größere Rolle. Für Behandlung mit Keramikimplantaten stehen vor allem der Präsident der ESCI, Dr. Jens Tartsch aus der Schweiz sowie der Vizepräsident PD Dr. Stefan Röhling aus Deutschland.

Die GZFA empfiehlt die ESCI für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich fundiert mit Keramikimplantaten und metallfreien Implantat-Konzepten beschäftigen möchten.

Fachgesellschaften für digitale und computergestützte Zahnheilkunde

Digitale Zahnmedizin ist für die GZFA kein Trend, sondern ein grundlegender Wandel in der Zahnmedizin hinsichtlich Diagnostik, Planung, Fertigung von Zahnersatz sowie Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. Entscheidend sind dabei nicht nur die Programme und die genutzte Technik, sondern das gemeinsame Verständnis für sinnvolle digitale Abläufe.

 

Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ)

Die GZFA empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ), weil sie digitale Zahnmedizin fachlich einordnet und den Austausch zwischen Zahnarztpraxis, Dentallabor und digitaler Technologie fördert.

Für Zahnärztinnen, Zahnärzte und Zahntechniker, die CAD/CAM, digitale Abformung, computergestützte Planung und digitale Prothetik nicht nur anwenden, sondern besser verstehen und sicher am Patienten anwenden möchten, ist die DGCZ aus Sicht der GZFA eine wichtige Adresse.

Fachgesellschaften für Zahnerhaltung, Prävention und Endodontologie

Auch wenn die GZFA stark mit Implantologie, Funktion und Ästhetik verbunden ist, bleibt der Erhalt natürlicher Zähne ein zentrales Ziel moderner Zahnmedizin. Prävention, Zahnerhaltung und Endodontologie sind deshalb wichtige Grundlagen jeder hochwertigen Behandlung.

 

Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ)

Wir empfehlen die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ), weil Zahnerhaltung die Basis langfristiger Mundgesundheit ist. Moderne Zahnmedizin sollte nicht vorschnell ersetzen, sondern zuerst erhalten, stabilisieren und langfristig begleiten.

Für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die restaurative, präventive und regenerative Konzepte fachlich vertiefen möchten, ist die DGZ aus Sicht der GZFA eine sehr wichtige Fachgesellschaft.

 

Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM)

Die Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM) ist aus Sicht der GZFA besonders wichtig, weil Prävention in der Praxis oft unterschätzt wird. Dabei entscheidet gute Prävention maßgeblich darüber, ob aufwendige Behandlungen vermieden und die Mund- und Zahngesundheit langfristig erhalten werden können.

Die GZFA empfiehlt die DGPZM für Zahnarztpraxen, die Prophylaxe, Risikodiagnostik, Patientenmotivation und nachhaltige Mundgesundheit konsequent in ihr Behandlungskonzept integrieren möchten.

 

Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET)

Die Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET) ist aus Sicht der GZFA eine wichtige Fachgesellschaft, weil moderne Endodontologie einen entscheidenden Beitrag zum Zahnerhalt leistet. Eine qualitativ hochwertige Wurzelkanalbehandlung kann häufig den Unterschied machen zwischen Zahnerhalt und Zahnverlust.

Die GZFA empfiehlt die DGET für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die Endodontologie und dentale Traumatologie fundiert, präzise und auf hohem Niveau betreiben möchten.

Fachgesellschaften für Kieferorthopädie und kieferorthopädische Zahntechnik

Kieferorthopädie bedeutet aus Sicht der GZFA nicht, dass nur die Zähne „gerade“ gestellt werden. Denn Zahn- und Kieferfehlstellungen sind kein rein ästhetisches Problem, sondern können die natürliche Funktion der Zähne beim Kauen und Sprechen beeinträchtigen und sollten von Fachzahnärzten und Fachzahnärztinnen für Kieferorthopädie unter funktionell-ästhetischen Aspekten sinnvoll behandelt werden.

 

Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO)

Die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO) ist aus Sicht der GZFA die zentrale wissenschaftliche Fachgesellschaft für Kieferorthopädie in Deutschland. Sie ist besonders wichtig für alle Fachzahnärzte für Kieferorthopädie, die sich mit „funktioneller Kieferorthopädie“ und langfristiger Stabilität des Kausystems befassen.

Wie empfehlen die DGKFO als wichtige fachliche Orientierung im kieferorthopädischen Bereich.

 

Gesellschaft für Kieferorthopädische Zahntechnik e.V.

Wir empfehlen die Gesellschaft für Kieferorthopädische Zahntechnik e.v., weil kieferorthopädische Behandlung ohne präzise zahntechnische Umsetzung nicht vollständig gedacht werden kann.

Für Zahntechnikerinnen, Zahntechniker und Praxen, die kieferorthopädische Zahntechnik fachlich vertiefen möchten, ist diese Gesellschaft aus Sicht der GZFA eine empfehlenswerte Adresse.

Fachgesellschaften für ganzheitliche Zahnmedizin

Ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet Mundgesundheit nicht isoliert, sondern eingebunden in die gesamte Körpergesundheit. Denn die Zahn- und Mundgesundheit kann Einfluss nehmen auf die Allgemeingesundheit sowie Wechselwirkungen zeigen. Daher gilt für ganzzeitlich arbeitende Zahnmediziner das Leitthema: „Dens sana in corpore sano“- gesunder Zahn in gesundem Körper.

Dazu fließen in ganzheitliche Behandlungsansätze Themen wie Material-Unverträglichkeiten, Zahnherde, Umweltzahnmedizin, Funktion und interdisziplinäre Diagnostik ein.

 

Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin e.V. (GZM)

Wir empfehlen die Internationale Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin e.V. (GZM) für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die über die klassische Zahnmedizin hinausdenken möchten. Besonders relevant ist sie dort, wo orale Gesundheit, Materialfragen und Unverträglichkeiten, funktionelle Beschwerden und der Gesamtorganismus miteinander in Verbindung gebracht werden.

Die GZFA schätzt an der GZM den erweiterten Blick auf die Zahnmedizin und empfiehlt sie für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die ganzheitliche Zusammenhänge fachlich fundiert betrachten und interdisziplinär die Gesamtgesundheit ihrer Patienten erhalten möchten. Denn Zahnmedizin IST Medizin.