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25 Jahre DROS®-Konzept in München: Zahnarzt Dr. H. Ohling

DROS®-Schienentherapiekonzept in der Zahnarztpraxis Dr. Hinderk Ohling in München-Schwabing

Erfolgreicher Einsatz der DROS®-Schiene bei den Zahnärzten am Kaiserplatz für Patienten mit CMD und für die funktionell-ästhetische Wiederherstellung der Kaufunktion

Dr. Hinderk Ohling aus München-Schwabing, Zahnarzt und DROS®-Anwender der ersten Stunde, behandelte in den letzten 25 Jahren viele Patienten äußerst erfolgreich mit dem funktionsdiagnostischen DROS®-Konzept, welches auf der gleichnamigen Oberkieferschiene basiert.

Dr. Hinderk Ohling setzt das DROS®-Schienentherapiekonzept einerseits zur Behandlung von Patienten ein, bei denen eine gestörte Kaufunktion vielfältige Beschwerden, sog. CMD-Symptome bereitet; andererseits bei Patienten, die mit den Zähnen knirschen und pressen (Bruxismus) und daher häufig einen starken Verlust der Bisshöhe aufweisen, jedoch oft keine Beschwerdesymptome zeigen.

Bei der ersten Patientengruppe steht die Behandlung der Schmerz- undBeschwerdesymptomatik im Mittelpunkt der Behandlung, bei der zweiten Patientengruppe die funktionell-ästhetische Wiederherstellung von Zähnen und Kaufunktion.

 

Dr. Ohling – mit DROS® auf Spurensuche nach der richtigen Kaufunktion

Bei der Untersuchung und Behandlung betroffener Patienten versteht sich Dr. Ohling als Spurenleser im Kausystem, der sich durch die klinische-manuelle und instrumentelle Funktionsanalyse der richtigen Funktion von Zähnen, Kiefergelenken und neuromuskulärer Steuerung annähert. 

Dabei sieht er die Funktion des Kausystems als elementar wichtig für jegliche Behandlung am Patienten, denn jeder Eingriff an den Zähnen – sei es auch nur eine Füllung oder Krone – kann einen Stör- oder Frühkontakt auslösen und damit erheblichen Einfluss auf die Kau- und Kiefergelenkfunktion haben.

Für umfangreiche prothetische Rekonstruktionen ist die Funktionsanalyse sogar eine notwendige Grundlage für funktionell-ästhetische Ergebnisse. Zudem bietet sie wertvolle Hinweise für Diagnose und Therapie von Kaufunktionsstörungen (CMD), die häufig durch Störungen der Okklusion oder durch Kieferfehlstellungen entstehen können. Betroffene Patienten leiden dann unter Muskelverspannungen im Kopf- und Kieferbereich mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Migräne, Kiefer – und Nackenschmerzen oder auch Tinnitus, Schwindel oder Schlafstörungen.

 

Wie geht Dr. Ohling bei der Behandlung mit der DROS®-Schiene vor?

Sobald die Auswertung der klinischen-manuellen und instrumentellen Funktionsanalyse (FAL) sowie des Anamnese- und CMD-Fragebogens, seinen Verdacht auf eine gestörte Kaufunktion bestätigen, leitet Dr. Ohling die zweiphasige DROS®-Schienentherapie ein.

Das Akronym DROS® steht für Diagnose – Relaxierung – Orientierung – Stabilisierung.

In zwei Behandlungsphasen und standardisierten Arbeitsschritten auf der Schiene werden nacheinander die Therapieziele erreicht: Zunächst die Diagnose der Fehlstellungen und die muskuläre Relaxierung sowie die Orientierung der Kiefergelenke mit Stabilisierung auf der Schiene.

In aller Regel dauert die Schienenbehandlung 7-10 Wochen, in denen Dr. Ohling mit feinsten Okklusionsfolien in wöchentlichen Kontrollterminen die Kontaktpunkte überprüft und feinjustiert, bis das Behandlungsziel auf der Schiene erreicht wird:

Neuromuskuläre Entspannung mit Harmonisierung von Okklusion und Kiefergelenkposition (Kondylenposition).

Dies bedeutet, die Zähne und Kiefergelenke passen auf der Schiene wieder zusammen und entsprechen der Lage, in welcher der Patient tatsächlich „beißen“ möchte, in der er sich wohl fühlt, keine Frühkontakte, keine Verspannungen und keine Schmerzen oder Beschwerden mehr hat.

 

Wie geht es nach der Schienentherapie weiter?

Nach Abschluss der Schienenbehandlung mit erreichter harmonischer Bisslage, gibt es mehrere Möglichkeiten der Weiterbehandlung. Entweder trägt der Patient die Schiene weiterhin („bleibt auf der Schiene“), um so die Entlastung von Kiefergelenken und Kaumuskulatur beizubehalten und weiteren Zahnabrieb zu verhindern. Oder – die erreichte Bisslage wird durch weiterführende zahnärztliche Versorgungen stabilisiert – sofern vom Patienten gewünscht oder aus zahnärztlicher Sicht empfehlenswert.

Dies betrifft vor allem Patienten und Patientinnen, die bereits Zahnsubstanz und damit Bisshöhe verloren haben und auch unter der Optik von verkürzten, abgeschliffenen Zähnen leiden. In einigen Fällen bedarf es daher kieferorthopädischer Maßnahmen oder Zahnersatzversorgungen, um die erreichte harmonische Bisslage nachhaltig zu stabilisieren. Dies gilt insbesondere bei großem Verlust der Bisshöhe, die prothetische Aufbauversorgungen an einzelnen Zähnen oder an den Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer (Bisshebungen) erforderlich machen können.

Um den Zahnsubstanzverlust für den Wiederaufbau nachvollziehen zu können, fertigt das Dentallabor Weiß Dentaltechnik ein Wax-up, eine Aufstellung der Zähne aus Wachs. Diese liefert die exakte Umsetzung der neuen Zähne aus ästhetischer Vollkeramik.

Das Konzept wird in Zusammenarbeit mit Zahntechnikern angewendet, die für die Herstellung der DROS®-Aufbissschiene für den Oberkiefer zuständig sind. Dr. Ohling arbeitet seit Jahren sehr erfolgreich mit dem Zahntechniker Franz Weiß, der zugleich der Entwickler des DROS®-Konzepts ist.

 

Welche Vorteile hat die DROS®-Schienenbehandlung bei Dr. Ohling – was macht den Unterschied?

Das DROS®-Konzept erlaubt Dr. Ohling die systematische Analyse und Behandlung von funktionellen Störungen des Kausystems, da die Vorgehensweise standardisiert in sieben Arbeitsschritten und wenigen Wochen abläuft. Darin liegt für Dr. Ohling der wesentliche Vorteil des Konzepts und auch der Hauptunterschied zu anderen Schienentherapien.

Denn die Verwendung immer gleicher Materialien mit identischer Durchführung der Arbeitsschritte, die so wenige Variablen wie möglich zulassen, ist gerade bei steigender Komplexität eines Behandlungsablaufs, enorm wichtig für die Qualitätssicherung und damit wesentliches Merkmal standardisierter Abläufe.

Als Behandler verliert Dr. Ohling somit nie die Bisssituation auf der Schiene und kann die Therapieziele sicher erreichen. Seine 25-jährige Erfahrung bei der Umsetzung an einer großen Patientenzahl bestätigen der Erfolg seines ursächlichen Behandlungsansatzes, der bereits in sehr kurzer Zeit Ergebnisse liefert. Diese Vorgehensweise ist demnach eine Grundvoraussetzung für vorhersagbare und reproduzierbare Ergebnisse.

Zwischen 2008-2011 hat er in Kooperation mit der GZFA® eine eigene Patientenstudie aus 78 Patienten ausgewertet und überzeugende Behandlungserfolge mit dem DROS®-Konzept dokumentieren können.  

Seine langjährige Tätigkeit als Fortbildungsreferent für das DROS®-Konzept vor Kollegen und Kolleginnen unterstreicht neben der 25-jährigen Erfahrung, seine Expertise als Anwender.

 

Was gehört bei Dr. Ohling noch zum DROS®-Konzept?

Da neben Okklusionsstörungen (Frühkontakte, Zahn- und Kieferfehlstellungen), noch vielfältige andere Ursachen für Kaufunktionsstörungen (CMD) und massive Muskelverspannungen verantwortlich sein können, gehört für Dr. Ohling auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten, Orthopäden, HNO- Ärzten, Osteopathen sowie anderen medizinischen Fachbereichen zu seinem ganzheitlichen Therapieansatz im Rahmen des DROS®-Konzepts.

Natürlich ist es für Patienten auch wichtig, zu erfahren, wer die Behandlung bezahlt. Die Kosten für das DROS®-Schienentherapiekonzept werden nur von privaten Krankenversicherungen, nicht jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Auf dem Portal Test-Zahnzusatzversicherung mit Online-Versicherungsvergleich finden sich jedoch einige Zahnzusatzversicherungen für die DROS®-Schiene. Es lohnt sich daher, notwendige Informationen und ggf. eine geeignete Versicherung abzuschließen, bevor entsprechende Behandlungen eingeleitet werden.