Okklusionstherapeuten in Sindelfingen bei Stuttgart: Zahnverlust
Gekippte Zähne: Okklusionsstörung durch Zahnlücken
Hilfe bei Zahnverlust durch erfahrene Zahnärzte und Implantologen: Dr. Wolfgang Dinkelacker und Dr. Oliver Brendel
Bei zahnärztlichen Behandlungen spielt die Okklusion eine große Rolle, denn Okklusion bezeichnet den Kontakt der Zähne von Ober- und Unterkiefer in der Schlussbisslage, also beim Schließen des Mundes und Aufeinandertreffen der Zähne. Ideal ist ein maximaler Vielpunktkontakt aller Zähne bei gleichzeitig entspannter Kaumuskulatur und harmonischer Kiefergelenkposition. Hier haben die Zähne die größtmögliche Berührungsfläche und den stabilsten Kontakt zueinander, was beides für die natürliche Kaufunktion wichtig ist.
Was ist ein gekippter Zahn?
Ist die harmonische Okklusion etwa durch einen fehlenden Zahn, d.h. eine Zahnlücke gestört, wird die gesunde Kaufunktion beeinträchtigt. Denn das neuromuskuläre Kausystem strebt immer nach dem oben beschriebenen und biologisch sinnvollen, maximalen Vielpunktkontakt der Zähne. Wenn dann eine Zahnlücke nicht zeitnah geschlossen wird, können benachbarte Zähne in diese Lücke „kippen“ oder auch der Gegenzahn des anderen Kiefers in die Lücke „hineinwachsen“. Man spricht dann von einem „gekippten Zahn“ bzw. von einem „verlängerten Zahn“.
Gekippte oder verlängerte Zähne stören die gesunde Kaufunktion erheblich, da keine regelrechte Verzahnung, also kein zahnradartiges Ineinandergreifen der Zähne mehr möglich ist. Da die Geometrie der Kauflächen auch die Geometrie der Kiefergelenke bestimmt, müssen sich die Kiefergelenke an die neue Zahnsituation anpassen, was zu Muskelverspannungen und Fehlbelastung sowie Kompression der Kiefergelenke führen kann.
Nicht von ungefähr kommt daher dem Grundsatz der zahnärztlichen Funktionsdiagnostik so große Bedeutung zu.: „Passen Sie die Okklusion dem Gelenk an und hoffen Sie nicht darauf, dass sich das Gelenk der Okklusion anpasst.“ (Hiniker & Ramfjord, 1966)
Die Okklusion kann demnach aus Sicht der Zahnmedizin, ein Risikofaktor für muskuläre Verspannungen und Kaufunktionsstörungen (CMD) sein und sollte daher von erfahrenen Zahnärzten untersucht werden.
Okklusionstherapie bei Zahnlücken: Implantate und fester Zahnersatz
Die kausale Okklusionstherapie einer Zahnlücke ist die Behandlung mit Implantaten und festem Zahnersatz. Der behandelnde Zahnarzt oder Implantologe ist in diesem Sinne ein Okklusionstherapeut.
GZFA-Empfehlung in Sindelfingen bei Stuttgart
Die Versorgung von Zahnlücken hat demnach nicht nur eine ästhetische Bedeutung, sondern ist wichtig, um Störungen der Okklusion, wie etwa durch gekippte Zähne, zu vermeiden. Ziel einer Okklusionsbehandlung: Die Geometrie der Kauflächen/Zähne passt wieder zu Geometrie der Kiefergelenke.
Dr. Wolfgang Dinkelacker und Dr. Oliver Brendel in Sindelfingen bei Stuttgart sind erfahrende Zahnärzte und Implantologen, die bei Zahnverlust die richtigen Ansprechpartner sind.
Ihre Expertise reicht von der Versorgung von Einzelzahnlücken bis zur Behandlung ganzer Kiefer mit Implantaten und Zahnersatz.
