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CAVITAU®: Ultraschalldiagnostik für den Kieferknochen

Fachrichtung: Implantat-Partner, Ultraschall-Partner

Adresse:
CaviTAU®
DDHT GmbH & Co. KG
Mehlbeerenstraße 2
82024 Taufkirchen

E-Mail:  info@cavitau.de
Internet:  https://cavitau.de/

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TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE

Strahlungsfreie, bildgebende Diagnostik von Knochendichte und Knochenqualität – direkt in der Zahnarztpraxis

Was ist CaviTAU®?

CaviTAU® ist ein innovatives, ultraschallbasiertes Diagnostiksystem zur ergänzenden Untersuchung des Kieferknochens. Mithilfe der trans-alveolären Ultraschallsonographie (TAU) ermöglicht das Medizinprodukt eine strahlungsfreie, bildgebende Beurteilung der Knochendichte und Knochenqualität – direkt in der Zahnarztpraxis. 

Da Knochendichte und Kieferknochenqualität entscheidend sind für den erfolgreichen Einsatz von Zahnimplantaten, unterstützt CaviTau® in der Implantologie die präoperative Planung, ein sicheres Implantieren sowie die postoperative Verlaufskontrolle.

 

Wie funktioniert das ultraschallbasierte Diagnostiksystem von CAVITAU®?

Bei der Untersuchung des Patienten wird ein Ultraschallimpuls durch den Kieferknochen geleitet und auf der gegenüberliegenden Seite erfasst. Veränderungen der Schallübertragung werden digital ausgewertet und auf einem Farbmonitor dargestellt. So erhalten Zahnärztinnen und Zahnärzte zusätzliche Informationen über definierte Kieferregionen und Hinweise auf eine verminderte Knochendichte oder auffällige Knochenstruktur.

Die Ergebnisse stehen unmittelbar zur Verfügung und können anschaulich in das Patientengespräch eingebunden werden. Damit unterstützt CaviTAU® eine differenzierte Behandlungsplanung und macht diagnostische Zusammenhänge für Patienten besser nachvollziehbar.

 

Welche Vorteile hat der CAVITAU® Ultraschall für den Einsatz in der Zahnarztpraxis? 

Der zentrale Vorteil von CaviTAU® liegt in dieser zusätzlichen diagnostischen Perspektive, denn Veränderungen im spongiösen Kieferknochen sind auf konventionellen Röntgenaufnahmen nicht immer eindeutig erkennbar. CaviTAU® nutzt eine andere physikalische Messgröße und ergänzt damit Anamnese, klinische Untersuchung sowie Röntgen- oder DVT-Aufnahmen. Das System ersetzt diese etablierten Verfahren nicht, sondern erweitert die diagnostische Gesamtbeurteilung.

 

Weitere Vorteile von CaviTAU® für die Implantation:

  • Sichereres Implantieren durch „Kieferknochen- Check“
  • Eindeutige Lokalisation von Kavitäten
  • Präoperativer Check des Knochenlagers
  • Aufdecken von „silent inflammation“
  • Präoperative Vermeidung von Implantatverlust

Vor einer Implantation können zusätzliche Informationen über die Qualität des vorgesehenen Knochenareals gewonnen werden. Nach dem Eingriff ermöglicht das Verfahren wiederholbare Kontrollen ohne zusätzliche Röntgenstrahlung. So lässt sich die langfristige Begleitung des Implantats um eine weitere Informationsquelle ergänzen.

 

In welchen Bereichen kommt CAVITAU® bei der zahnärztlichen Behandlung zum Einsatz?

CaviTAU® liefert wertvolle zusätzliche Hinweise auf die Knochenqualität in folgenden Einsatzbereichen der Zahnmedizin:

  • Lokalisation auffälliger Kieferareale, beispielsweise bei Verdacht auf eine verminderte Mineralisation
  • kavitätenbildende Veränderungen oder unvollständig ausgeheilte Bereiche nach früheren Zahnextraktionen
  • bei endodontisch behandelten Zähnen
  • in der Implantologie
  • in der biologischen und integrativen Zahnmedizin

BILDERGALERIE


MITGLIEDSCHAFTEN


WERDEGANG

Wissenschaftliche Grundlage und Zielsetzung von CaviTAU®

CaviTAU® entstand aus der klinischen Fragestellung, wie sich Veränderungen im Kieferknochen erfassen lassen, die mit klassischen bildgebenden Verfahren nicht immer eindeutig dargestellt werden können.

Unter der medizinischen Leitung von Dr. Dr. (PhD-UCN) Johann Lechner wurde das System speziell zur Sichtbarmachung verminderter Mineralisationsgrade im Kieferknochen entwickelt. Ziel war es, die trans-alveoläre Ultraschallsonographie in ein praxisnahes, digitales Diagnostiksystem zu übertragen und der Zahnmedizin eine zusätzliche objektivierbare Informationsquelle zur Verfügung zu stellen.

Die Entwicklung wurde im Rahmen des Innovationsgutscheins Bayern durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Begleitend erfolgte eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Messmethode, ihrer Reproduzierbarkeit und ihren klinischen Einsatzbereichen.


WEITERE INFORMATIONEN

Aufbau des CaviTAU® Diagnostiksystems

Das CaviTAU®-System besteht aus einem Basisgerät, einem speziell entwickelten Handstück mit Ultraschallsender und -empfänger, Gel-Pads sowie einem Bildschirm mit digitaler Auswertungssoftware. Die Gel-Pads gewährleisten die notwendige akustische Verbindung zwischen Messeinheit, Weichgewebe und Kieferknochen.

 

Fortbildungen zur CaviTAU® Ultraschalldiagnostik

Schulungen, Webinare und Fortbildungskurse unterstützen die fachgerechte Nutzung und Interpretation der Messergebnisse in der Implantologie sowie in der biologischen und integrativen Zahnmedizin. So lässt sich die Untersuchung mit CaviTAU® als zusätzlicher diagnostischer Schritt in bestehende Praxisabläufe integrieren.

Darüber hinaus wird die Anwendung durch die Therapeutengesellschaft ICOSIM – International College of Maxillo-Mandibular Osteoimmunology e. V. – wissenschaftlich und fachorientiert begleitet.

Der Anspruch von CaviTAU® ist klar: Auffälligkeiten differenzierter beurteilen, Behandlungen fundierter planen, postoperative Entwicklungen strahlungsfrei kontrollieren und komplexe Befunde für Patienten verständlich darstellen.