„Kieferknochen-Check“ in der Zahnarztpraxis mit CaviTAU®
Wie verbessert CaviTAU®-Sonographie die zahnärztliche Implantatplanung?
Kavitäten erkennen mit Trans-Alveolärem Ultraschall (CaviTAU®)
Die trans-alveoläre Ultraschalldiagnostik CaviTau® kann im Vorfeld einer Implantatversorgung die herkömmliche Röntgen- und DVT-Technik ergänzen. Denn mittels der strahlungsfreien Sonographie können Hinweise auf eine verminderte Knochendichte und Knochenqualität bzw. auffällige Knochenstrukturen wie etwa Kavitäten im Alveolarknochen von Ober- und Unterkiefer, gewonnen werden. Der zusätzliche „Kieferknochen-Check“ verbessert damit sowohl die zahnärztliche Implantatplanung als auch die chirurgische Implantation selbst.
Welche Vorteile bietet CaviTAU® für den Implantologen?
Für Implantologen ist die Kenntnis der Knochenqualität des Kiefers wesentlich, um Zahnimplantate sicher planen und chirurgisch im Knochen verankern zu können. Denn für den Einheilungsprozess des Implantats in den Kiefer, muss eine strukturelle und funktionelle Verbindung zwischen den Knochenzellen und der Implantatoberfläche stattfinden. Nur wenn diese Osseointegration über die gesamte Oberfläche des Implantats gelingt, erlangt die künstliche Zahnwurzel auch die erforderliche mechanische Stabilität für die Kaufunktion.
Die trans-alveolare Ultraschall-Sonografie, wie im CaviTAU® Gerät angewandt, bietet Zahnärzten und Implantologen (neben Röntgen- und DVT-Diagnostik), den Vorteil eines zusätzlichen Einblicks in die Wechselwirkungen zwischen Immunsystem und Knochensystem um das Implantat herum. Sichere Erkenntnisse über die Knochenbeschaffenheit tragen zur Langlebigkeit von Implantaten bei, indem Kieferknochenerkrankungen im Vorfeld aufgedeckt und entsprechende Behandlungsschritte eingeleitet werden können, um einen späteren Implantatverlust zu vermeiden.
Nach der chirurgischen Implantation ermöglicht das CaviTAU® Verfahren regelmäßige Kontrollen ohne zusätzliche Röntgenstrahlung und kann so den Einheilungsprozess des Implantats unkompliziert begleiten.
Was ist die Maxillomandibuläre Osteoimmunologie und welche Rolle spielt CaviTAU® dabei?
Die Osteoimmunologie ist ein eigener wissenschaftlicher Bereich, der die Wechselwirkungen zwischen Immun- und Skelettsystem erforscht. In der Zahnmedizin liegt dabei der Fokus auf dem Knochenmark von Ober- und Unterkiefer. Damit gehört die Maxillomandibuläre Osteoimmunologie zur integrativen Komplementärmedizin und zur ganzheitlichen Zahnheilkunde.
Das CaviTAU® Ultraschallgerät dient in der Maxillomandibulären Osteoimmunologie der Aufdeckung von Entzündungsherden im Kiefer.
Die Therapeutengesellschaft ICOSIM – International College of Maxillo-Mandibular Osteoimmunology e. V. erforscht das Zusammenspiel von Kieferknochen, Knochenmark und Immunsystem, unterstützt das CaviTAU® Verfahren und vernetzt Therapeuten.
Welche Zahnärzte und Zahnärztinnen wenden CaviTAU® an?
Insbesondere Zahnärzte und Zahnärztinnen mit Fokus auf die biologische ganzheitliche Zahnheilkunde wenden die CaviTAU® Sonographie an; außerdem Implantologen und Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgen (MKG). Als Behandler schätzen sie die zusätzliche Sicherheit bei der Planung von Zahnimplantaten, da der strahlungsfreie Ultraschall im Vorfeld Hinweise auf eine verminderte Knochenmineralisation oder unvollständig ausgeheilte Bereiche nach früheren Zahnextraktionen liefert sowie „stille Entzündungen“ (silent inflammation) aufdecken hilft.
Anwender-Zahnärzte von CaviTAU® arbeiten auch interdisziplinär mit Ärzten und Ärztinnen für Allgemein- und Umweltmedizin sowie Heilpraktikern zusammen. Fachübergreifend geht es hier um die Wechselwirkungen von Störfeldern im Kiefer und chronischen systemischen Krankheitsbildern, wie etwa Rheuma, chronischer Müdigkeit oder neurologischen Symptomen. Die Messung von Kieferknochendichte und -qualität sowie die Diagnose von „stillen Entzündungen“ leisten dabei große Synergieeffekte für eine ganzheitliche Patientenbehandlung.
Wer hat CaviTAU® entwickelt?
CaviTAU® wurde unter der medizinischen Leitung von Dr. Dr. (PhD-UCN) Johann Lechner zur Sichtbarmachung verminderter Mineralisationsgrade im Kieferknochen entwickelt.
